Brüssel. Die EU hat neuen Regelungsbedarf entdeckt: bei leichten Plastiktöpfen für Pflanzen. Im Zuge des Europäischen „Green Deal“ will die Brüsseler Kommission sie künftig als Verpackung einstufen. Das hätte spürbare Folgen für Hersteller und Handel.
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Laut einem noch nicht veröffentlichten Dokument plant die Kommission, Blumentöpfe mit darin verkauften Pflanzen künftig als Verpackung zu betrachten. Eine Ausnahme soll nur für Töpfe gelten, die im Produktionszyklus der Gärtnereien verbleiben. Zudem zieht Brüssel eine Grenze bei zehn Zentimetern Höhe: kleinere Töpfe zur Pflanzenaufzucht wären demnach keine Verpackungen.
Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) wehrt sich gegen die Pläne. Hans Joachim Brinkjans, stellvertretender Generalsekretär des Verbandes, kritisiert: „Die Auslegung der Kommission ist überraschend sehr weit gefaßt und deckt sich nicht mit der Listung von Blumentöpfen im Anhang der EU-Verpackungsverordnung.“
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Die mögliche Regulierung wirft natürlich die Frage nach Ersatzlösungen auf. Diskutiert werden Töpfe aus industriell kompostierbaren Stoffen, Bioplastik oder Pappe. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält Papplösungen für ungeeignet. Sie seien „keine ökologische Alternative und zudem für den Transport feuchter Pflanzen denkbar ungeeignet“. Bioplastik gilt ebenfalls als schwer kompostierbar.
Die neuen Vorgaben sind Teil einer Überarbeitung des EU-Verpackungsrechts. Bis 2030 sollen weitere Kunststoffprodukte verboten werden, nachdem 2022 bereits Einwegplastiktüten untersagt wurden. Das erklärte Ziel ist die Reduzierung von Müll und die Förderung von Mehrweglösungen. (mü)
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Angehörige dieser Eurokraten-Truppe sollten sich künftig hüten, in Wurfweite meines Balkons langzugehen. Ich habe nämlich noch Blumentöpfe aus gebranntem Ton, die aus „angemessener“ Höhe auf den Kopf zu bekommen ziemlich unangenehm sein kann! (Satire).