Nürnberg. Eine Rekordsumme an deutschem Kindergeld fließt jedes Jahr ins Ausland und ist damit verloren. Im zurückliegenden Jahr überwies die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit mehr Geld denn je an ausländische Bankkonten. Laut einem Bericht von „FOCUS online“ belief sich die Summe 2025 auf 528 Millionen Euro. Das ist ein neuer Höchststand dar, nach 514 Millionen im Vorjahr. Der Aufwärtstrend ist ungebrochen; 2010 betrug der Wert noch 35,8 Millionen.
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Von den insgesamt 55,3 Milliarden Euro an Kindergeldauszahlungen machten die Auslandsüberweisungen etwa ein Prozent aus. Für rund 3,93 Millionen der begünstigten Kinder lag eine ausländische Staatsangehörigkeit vor. Folglich gingen mehr als 22 Prozent der Mittel an Familien ohne deutschen Paß.
Die Arbeitsagentur präzisiert, eine Auslandsüberweisung bedeute nicht zwangsläufig, daß das Kind außerhalb Deutschlands lebe. Familien im Land könnten ausländische Konten nutzen. Ebenso seien Zahlungen auf deutsche Konten für Kinder im Ausland möglich.
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Ein wachsender Anteil entfällt auf Zuwanderer oder Flüchtlinge aus der Ukraine. Ukrainer rangieren mittlerweile auf Platz drei der Kindergeldbezieher, hinter Deutschen und Türken. 2024 erhielten sie für 337.110 Kinder über 1,14 Milliarden Euro.
Die meisten Überweisungen gingen in EU-Staaten wie Polen, Rumänien oder die Tschechische Republik. Die Auslandszahlungen sind seit jeher politisch umstritten, da oft Betrugsverdacht im Raum steht. Ihre rechtliche Grundlage bilden jedoch EU-Vorschriften und nationale Gesetze, an die die Bundesagentur für Arbeit gebunden ist. (tw)
Bildquelle: suedtiroler-freiheit.com
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