Verhängnisvoller Wechsel bei der WHO: USA raus – Gates rein

30. Januar 2026
Verhängnisvoller Wechsel bei der WHO: USA raus – Gates rein
International
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Foto: Symbolbild

Washington/Genf. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Amtsantritt von US-Präsident Trump und seiner diesbezüglichen Ankündigung haben die USA nun ihren Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vollzogen. Der Weltorganisation kommt damit ihr größter Geldgeber abhanden. US-Außenminister Marco Rubio und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. begründeten den Schritt mit dem Schutz der amerikanischen Souveränität: Die öffentliche Gesundheit gehöre „wieder in die Hände der Amerikaner“.

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In einer Videobotschaft erhob Kennedy schwere Anklagen und bezog sich dabei auf die Rolle der WHO während der Corona-„Pandemie“: sie sei mitverantwortlich für Tote in Pflegeheimen, zerstörte Kleinunternehmen und „rücksichtslose Mandate“. Sie habe Informationen zurückgehalten und dadurch Leben gefährdet.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus verwahrte sich mit Nachdruck gegen die Anschuldigungen. Die Begründung der USA sei unwahr, der Austritt mache „sowohl die USA als auch die Welt weniger sicher“, behauptete er. Er wies Kennedys Vorwürfe zurück und stellte die Rolle seiner Organisation während der „Pandemie“ ganz anders dar: „Während die WHO die Verwendung von Masken, physische Distanzierung und Impfungen empfahl, riet die WHO den Regierungen nicht dazu, die Verwendung von Masken oder Impfungen vorzuschreiben, und empfahl niemals Lockdowns.“

Doch diese Darstellung entspricht nicht der Wahrheit. Jay Bhattacharya, Direktor des amerikanischen National Institute of Health, entgegnete Ghebreyesus auf seine Rechtfertigungsversuche: „Das ist schlichtweg falsch. Die WHO-Mission in China im Jahr 2020 lobte den chinesischen Lockdown als Erfolg und befürwortete damit faktisch das Modell für den Rest der Welt.“ Tatsächlich hatte die WHO ab März 2020 wiederholt Maßnahmen wie „stay-at-home orders“ oder „aggressive containment“ als wirksam gelobt und autoritäre Vorgehensweisen ausdrücklich befürwortet. Viele Regierungen, insbesondere in der EU, beriefen sich später auf diese WHO-Empfehlungen, um eigene Zwangsmaßnahmen zu legitimieren.

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Auch bei Impfungen ging die Rhetorik der Organisation über bloße Empfehlungen hinaus. Sie arbeitete aktiv an digitalen Impfzertifikaten mit und propagierte das Ziel einer hohen Durchimpfungsrate mit dem Ziel einer „Herdenimmunität“. Heute weiß man, daß dieser Ansatz falsch war.

Der finanzielle und politische Abgang der USA stellt die WHO vor existentielle Probleme – und könnte Nachahmer finden: der Austritt der größten Gebernation könnte ein Signal für weitere Länder sein und den Bruch mit der offiziellen „Pandemie“-Erzählung besiegeln. Allerdings stehen nach dem Austritt der USA bereits neue Geldgeber in den Startlöchern: der Multimilliardär und Microsoft-Gründer Bill Gates hat zusammen mit dem KI-Konzern OpenAI eine 50-Millionen-Dollar-Partnerschaft angekündigt, um mehrere afrikanische Länder dabei zu unterstützen, künstliche Intelligenz zur Verbesserung ihrer Gesundheitssysteme und zur Abmilderung der Auswirkungen von Kürzungen der internationalen Hilfe einzusetzen. Die Partnerschaft unter dem Motto „Horizon1000“ plant, gemeinsam mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs zu ermitteln, wie die Technologie am besten eingesetzt werden kann.

Gates ist auf dem Schwarzen Kontinent freilich wegen zahlreicher Impfkampagnen äußerst umstritten – ihm eilt der Vorwurf voraus, in den letzten 30 Jahren immer wieder einheimische Bevölkerungen für fragwürdige medizinische Experimente mißbraucht zu haben. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Kuhlmann /MSC – https://securityconference.org/en/medialibrary/asset/bill-gates-1523-18-02-2017/CC BY 3.0 de

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