Moskau beschwert sich über EU-Führung: „Ungebildete, inkompetente Funktionäre“

30. Januar 2026
Moskau beschwert sich über EU-Führung: „Ungebildete, inkompetente Funktionäre“
International
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Foto: Symbolbild

Moskau. Mit ungewöhnlicher Deutlichkeit hat sich der Kreml vor dem Hintergrund der jüngsten Verhandlungen über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts über die EU und ihr politisches Spitzenpersonal geäußert. Kremlsprecher Dmitri Peskow hat ausgeschlossen, daß Rußland jemals mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas verhandeln werde. „Weder wir werden jemals etwas mit ihr besprechen, noch werden die Amerikaner etwas mit ihr besprechen, und das ist offensichtlich“, sagte Peskow laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax im Staatsfernsehen.

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„Was tun? Man muß nur warten, bis sie geht“, fügte Peskow hinzu. Darüber hinaus kritisierte er die gesamte EU-Führung als „ungebildete, inkompetente Funktionäre, die nicht in die Zukunft schauen können“ und die Mechanismen der aktuellen politischen Realität nicht verstünden. Darunter leide das gesamte System der internationalen Beziehungen, so Peskow.

Der Kremlsprecher hat damit nicht unrecht. Während sich Rußland seit vielen Jahren mit Außenminister Sergej Lawrow vom dienstältesten Außenminister der Welt vertreten läßt, der über jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich der internationalen Diplomatie verfügt und mindestens vier Fremdsprachen beherrscht, können ihm seine westlichen Gesprächspartner – insbesondere die weiblichen – nicht entfernt das Wasser reichen. Ebenso wie Ex-Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) verfügt auch die derzeitige EU-Außenkommissarin Kaja Kallas über keinerlei diplomatische Vorbildung; allerdings sind beide Absolventinnen des umstrittenen „Young Global Leaders“-Programms des Weltwirtschaftsforums – dafür sind keine fachlichen Qualifikationen erforderlich.

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Kallas hatte zuletzt im Zusammenhang mit den Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine gefordert, den Druck auf Rußland weiter zu verstärken, etwa durch neue Sanktionen. Rußland hat die frühere estnische Ministerpräsidentin bereits im Jahr 2024 auf eine Fahndungsliste gesetzt – allerdings nicht wegen ihrer Inkompetenz, sondern wegen des Vorwurfs, an der Zerstörung von Denkmälern aus Sowjetzeiten beteiligt gewesen zu sein. (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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