Überfällige Antwort an Warschau: AfD-Abgeordneter will 1,3 Billionen Euro von Polen

27. Januar 2026
Überfällige Antwort an Warschau: AfD-Abgeordneter will 1,3 Billionen Euro von Polen
International
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Foto: Symbolbild

Berlin/Warschau. Seit Jahren erhebt Polen astronomische Reparationsforderungen an die Adresse Deutschlands – als Wiedergutmachung für während des Krieges entstandene Schäden und Verluste. Die Bundesregierung – sowohl die derzeitige als auch die vorangegangene unter Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz – versucht die Angelegenheit auszusitzen und stellt sich auf den Standpunkt, daß die Reparationsfrage längst abschließend geklärt ist.

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Einen offensiveren Ansatz vertritt jetzt der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk. Er hat nun seinerseits Reparationszahlungen von Polen ins Gespräch gebracht. Der einstmalige AfD-Mitbegründer verlangt von Warschau die handliche Summe von 1,3 Billionen Euro. Als Begründung führt er die „Komplizenschaft“ Polens bei der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines im September 2022 an.

Gottschalk unterstrich auf der Plattform X seine Entschlossenheit: „Meine erste Amtshandlung als Finanzminister wird sein, diese Forderungen gegenüber Polen geltend zu machen“, schrieb er und schloß mit den Worten: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten.“

Die Höhe der Summe ist nicht zufällig. Sie entspricht exakt der Forderung, mit der Warschau seit Jahren die Bundesregierung nervt. Sie bezieht sich auf vermeintliche Verbrechen der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkrieges. Der frühere polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bezifferte die dadurch entstandenen Verluste in einem Gastbeitrag für den „Spiegel“ Anfang 2023 auf umgerechnet rund 1,3 Billionen Euro. „Die deutsche Besatzung gehörte zu den grausamsten in der europäischen Geschichte, sie hat mindestens eine ganze Generation um ihre Zukunftschancen gebracht“, suggerierte er in seinem Beitrag.

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Während Gottschalk in der AfD zumindest teilweise Zuspruch erfährt, fällt die Reaktion aus Warschau empört aus. Arkadiusz Mularczyk, ehemaliger Staatssekretär im polnischen Außenministerium und derzeit Europaabgeordneter, kritisierte den AfD-Politiker scharf und fragte auf X: „Ist Ihnen überhaupt bewußt, daß Sie sich und die gesamte AfD in Polen öffentlich in Verruf bringen?“

Dabei hätte sich Gottschalk bei seiner Initiative gar nicht lange mit der polnischen Beteiligung an der Nord Stream-Sabotage aufhalten müssen, sondern einfach die Rechnung für die von Polen annektierten deutschen Ostgebiete aufzumachen brauchen. Deren Wert überstieg schon nach zeitgenössischen polnischen Einschätzungen die polnischen Kriegsverluste einschließlich der verlorenen polnischen Ostgebiete um ein Vielfaches. (mü)

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