Weniger Syrer in Deutschland: Aber nur wegen massenhafter Einbürgerung

26. Januar 2026
Weniger Syrer in Deutschland: Aber nur wegen massenhafter Einbürgerung
National
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Foto: Symbolbild

Berlin. Ein „Erfolg“, der nichts als ein Taschenspielertrick ist: offiziell geht die Zahl der in Deutschland lebenden Syrer zurück – aber der Grund ist nicht etwa eine vermehrte Rückwanderung nach Syrien, wo seit über einem Jahr die Waffen des Bürgerkrieges schweigen. Es sind vielmehr massenhafte Einbürgerungen, die die Statistik schrumpfen lassen. Laut einer Antwort der Bundesregierung an die Linksfraktion befanden sich Ende November 940.401 syrische Staatsangehörige im Land. Über die Hälfte, genau 512.348 Personen, besaß einen anerkannten Schutzstatus.

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Im Rekordjahr 2024 ließen sich 291.955 Personen einbürgern, darunter 83.150 Syrer. Sie verschwinden damit aus der Ausländerstatistik, selbst wenn sie ihre alte Staatsangehörigkeit behalten. Eine nennenswerte Rückkehr in die Heimat findet hingegen kaum statt: bis Ende November 2025 verließen ganze 3.707 Syrer mit staatlicher Förderung freiwillig das Land.

Die Bundesregierung beschreibt die Lage in Syrien weiterhin als schwierig. Sie sei „immer noch volatil“, die humanitäre Situation schlecht, und fast 70 Prozent der Bevölkerung benötigten Hilfe. Trotz des Sturzes von Baschar al-Assad im Dezember 2024 durch die Islamistenmiliz HTS und der anschließenden Annäherung des neuen Machthabers Ahmed al-Scharaa an den Westen sei die Unsicherheit groß.

Besonders kritisch ist die Situation verfolgter Minderheiten. Die Linksfraktion und die Grünen setzen sich für ein dauerhaftes Bleiberecht für Jesiden aus Syrien und dem Irak ein. Tatsächlich wird immer wieder von Massakern an Minderheiten in Syrien berichtet. In der Medienberichterstattung über das „befreite“ Syrien spielen sie allerdings kaum eine Rolle. (rk)

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