Paris. Fast niemand kennt in unseren Breiten AFCON, den „Africa Cup of Nations“. Seit dem letzten Wochenende ist das anders, denn die Nachspielzeit zwischen Senegal und dem Gastgeber Marokko am Sonntag wurde in zahlreichen europäischen Städten ausgetragen. Exzessive Feiern und Krawalle verwandelten ganze Straßenzüge in Paris und in den Niederlanden in Schauplätze der Zerstörung. Die Polizei mußte mit massivem Aufgebot gegen gewalttätige Fans vorgehen.
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In Paris versammelten sich Hunderte senegalesische Anhänger auf den Champs-Élysées. Trotz eines Großaufgebots, das auch acht CRS-Bereitschaftseinheiten umfaßte, durchbrachen sie Straßensperren. Sie zündeten Feuerwerkstechnik und lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften. Die Polizei griff zu Festnahmen und setzte Pfefferspray ein.
In den Niederlanden richtete sich die Wut der marokkanischen Verlierer gegen die Polizei. In Den Haag versammelten sich etwa zweihundert Fans. Laut Berichten warfen sie „schwere Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte und umstehende Personen“. Auch in Amsterdam kam es zu Unruhen, bei denen die Polizei mit Feuerwerkskörpern und anderen Gegenständen beworfen wurde. Insgesamt zählten die Behörden vierzehn Festnahmen.
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Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich im französischen Lille. Ein Video zeigt mehrere Jugendliche, die in eine Marokko-Fahne gehüllt mit Feuerwerk in Richtung der Polizei schießen. Die Ausschreitungen forderten die Sicherheitskräfte in allen betroffenen Städten bis an ihre Grenzen. (mü)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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