Washington/Teheran/Tel Aviv. Nach allem, was bekannt ist, wurde der unmittelbar bevorstehende US-Militärschlag gegen den Iran in letzter Minute abgesagt. Seither wird über die Gründe dafür spekuliert. Gerüchte machen die Runde, wonach Kremlchef Putin zwischen Teheran und Tel Aviv vermittelt haben soll. Dafür gibt es bislang keine belastbaren Beweise. Eine andere Theorie sieht Israel selbst hinter der überraschenden Wende – die Regierung in Tel Aviv soll Washington gedrängt haben, von einem Militärschlag gegen den Iran abzusehen. Ein hochrangiger US-Beamter bestätigte gegenüber der „New York Times“, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu habe US-Präsident Donald Trump persönlich gebeten, die bereits ausgearbeiteten Angriffspläne auf Eis zu legen.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Dies erfolgte mitten in einer Phase intensiver Destabilisierungsversuche innerhalb des Iran. Nach dem Ausbruch flächendeckender Unruhen und terroristischer Angriffe, die offenbar von Geheimdiensten wie Mossad, CIA und MI6 organisiert wurden – kein geringerer als der frühere US-Außenminister Pompeo bestätigte dies auf X –, kamen Berichten zufolge fast zweihundert iranische Sicherheitskräfte ums Leben. Die Situation schien für die Gegner des Regimes optimal, um die Kontrolle zu übernehmen.
Doch dann brachte eine iranische Gegenmaßnahme die entscheidende Wende: die erfolgreiche Störung des amerikanischen Starlink-Netzwerks, das mit etwa vierzigtausend Terminals wichtige Befehls- und Kontrollfunktionen für die aufständischen Gruppen übernommen hatte. Laut dem „Military Watch Magazine“ führte dieser Ausfall maßgeblich dazu, daß die weiteren Revolutionsaktionen ins Leere liefen und vom Staatsapparat eingedämmt werden konnten. Die Unruhen ebbten ab.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Westliche Medien halten unterdessen an ihrer Darstellung von „unbewaffneten Demonstranten“ fest, die Opfer eines brutalen Massakers des „Mullah-Regimes“ wurden. Gleichzeitig mehren sich die Beweise für koordinierte bewaffnete Angriffe im Stil des „Islamischen Staates“ (IS). Israelische Quellen geben offen zu, das Ziel zu verfolgen, den Iran in einen Zustand ähnlich dem Syriens von 2013 zu versetzen. Doch die Destabilisierung war nicht erfolgreich. Die nach wie vor vorhandene Widerstandsfähigkeit des iranischen Staatsapparates ließ das Risiko einer Vergeltung für einen direkten Militärschlag als unkalkulierbar erscheinen. Israel wäre das primäre Ziel gewesen.
Die jüngsten Erfahrungen aus dem zwölftägigen Krieg im Juni 2025 hatten diese Befürchtung zementiert. Israel und die USA starteten damals einen koordinierten Angriff auf Führungs-, Infrastruktur- und Nuklearziele im Iran, unterstützt von der Türkei und mehreren europäischen Staaten. Die iranische Antwort ließ nicht lange auf sich warten und traf Israel mit einer Wucht, die alle Erwartungen übertraf. Die schweren Schäden durch ballistische Raketen und die offensichtlich überforderte Raketenabwehr Israels und der USA zwangen die Angreifer am 24. Juni, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Die Verteidigung allein kostete die US-Armee ein Viertel ihres globalen THAAD-Raketenabwehrarsenals und über zwei Milliarden Dollar.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Seither hat der Iran sein Raketenarsenal mit Hochdruck aufgefüllt und weiter ausgebaut. Iranische Beamte teilten dem Leiter der Internationalen Iran-Krisengruppe, Ali Vaez, mit, daß „die Raketenfabriken rund um die Uhr arbeiten“. Vaez berichtete: „Sie hoffen, 2.000 Raketen auf einmal abzufeuern, um die israelische Verteidigung zu überwältigen, und nicht 500 über einen Zeitraum von 12 Tagen.“ Dieser quantitative und qualitative Sprung wurde von höchster Stelle bestätigt. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte: „Unsere Raketenmacht übertrifft heute bei weitem die des 12-tägigen Krieges. Der Feind hat im jüngsten 12-tägigen Krieg nicht alle seine Ziele erreicht und wurde besiegt.“ Verteidigungsminister Brigadegeneral Aziz Nasirzadeh unterstrich dies ebenfalls: „Die iranische Rüstungsproduktion hat sich im Vergleich zu vor dem 12-tägigen Krieg, den Israel im Juni geführt hat, sowohl quantitativ als auch qualitativ verbessert.“ Ob dies allerdings nicht nur rhetorische Abschreckungsfloskeln sind, wird sich erst zeigen müssen.
Tatsächlich waren die Schäden des Juni-Krieges historisch. Auch US-Präsident Donald Trump räumte dies unumwunden ein: „Vor allem in den letzten Tagen wurde Israel wirklich hart getroffen. Diese ballistischen Raketen haben eine Menge Gebäude zerstört.“ Angesichts der Gewißheit, daß der Iran bei einem neuen Angriff mit vervielfachter Intensität zurückschlagen würde, riet Netanjahu in Washington zur Vorsicht.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Das Scheitern der jüngsten Destabilisierungskampagne, an der laut dem „Military Watch Magazine“ israelische Geheimdienste maßgeblich beteiligt waren, zwingt den Westen nun zu einem Umdenken. Die erfolgreiche Störung von Elon Musks „Starlink“-Netzwerk entzog den oppositionellen Gruppen ihre Kommunikationsgrundlage. Als Folge der wiederhergestellten Ordnung wird der Iran seine innere Sicherheit nun weiter ausbauen, wahrscheinlich mit einem separaten, vom Ausland abgeschotteten Internet nach chinesischem Vorbild und strikteren Grenzkontrollen. Diese Maßnahmen sollen künftige Einmischungsversuche von vornherein erschweren.
Mit dem gescheiterten Revolutionsversuch im Iran hat sich das strategische Gleichgewicht weiter verschoben: die konventionelle Übermacht der USA und Israels wird durch ein glaubhaftes und hochgerüstetes iranische Vergeltungspotential deutlich relativiert. Jede weitere militärische Eskalation droht in einen Raketenkrieg zu münden, dessen Intensität die Abwehrsysteme Israels und der USA an ihre Grenzen bringen würde. Nicht Diplomatie, sondern die nackte Furcht vor dieser Vergeltungswaffe zeigte Washington und Tel Aviv ihre Grenzen auf. Das iranische Raketenarsenal diktiert jetzt die Spielregeln – vorerst. (mü)
Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
[…] 21, 2026 germanyinventory Psycho-Kriegsspiele: Norwegen stimmt Bürger auf Enteignungen ein ZUERST!-Hintergrund: Furcht vor dem Vergeltungsschlag – Warum Iran nicht angegriffen wurde Schlappe für Kriegstreiber: Schon jetzt steigt die Zahl der […]