Heiner Lauterbach mag keine Linken: „Warum die Künstler fast alle links sind, kann ich auch nicht verstehen“

18. Januar 2026
Heiner Lauterbach mag keine Linken: „Warum die Künstler fast alle links sind, kann ich auch nicht verstehen“
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

München/Sankt Heinrich am Starnberger See. Der Schauspieler Heiner Lauterbach ist bekannt dafür, daß er oft kein Blatt vor den Mund nimmt. In einem Gespräch mit der „Welt“ ging er nun hart mit seiner Branche und mit den politischen Zuständen in Deutschland ins Gericht..

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Nach seiner eigenen politischen Haltung befragt, ließ sich Lauterbach zunächst über seine Kollegen aus: „Warum die Künstler fast alle links sind, kann ich auch nicht verstehen. Das kommt noch aus der Zeit der intellektuellen Existentialisten. Als sie noch kettenrauchend im ´La Coupole´ in Paris saßen und das Bedürfnis hatten, sich auf die Seite der vermeintlich Schwächeren zu schlagen. Was ja per se auch keine schlechte Sache ist.“ Heute jedoch folgten viele nur noch gedankenlos einer Ideologie. „Heute ist daraus ein Dogma geworden. Ganz egal, welche fragwürdige Entscheidungen die letzte Regierung getroffen hat: Hauptsache, es war links und grün. Natürlich will ich auch den Klimaschutz. Aber bitte nicht zum Preis von einem grünen Anarchismus.“

Diese Tendenz prägt Lauterbachs Einstellung zufolge auch die politische Berichterstattung, die alles in allem unausgeglichen sei. In Medien und Kulturbetrieb sei eine klare linke Mehrheit tonangebend.

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Lauterbach, inzwischen 72 Jahre alt, machte kein Geheimnis daraus, daß er auf Nachrichtensendungen wie die „tagesschau“ inzwischen bewußt verzichtet. „Nicht wegen der Sendung selbst, sondern wegen der Weltlage, die darin abgebildet wird. Von den 15 Minuten, die dort über die aktuellen Ereignisse berichtet wird, ärgere ich mich sonst 14. Und wenn das Wetter schlecht wird, auch die fünfzehnte.“

Obwohl er betont, daß er keine Lust habe, „zu jedem politischen Ereignis meinen Senf dazuzugeben“, äußert er sich dann doch noch zum Bundeskanzler. „Ich bin unzufrieden damit, daß er nicht konsequent zu dem steht, was er sagt. Wenn er sagt: Schaut euch mal die Städte an, fragt eure Töchter, und sich dann junge Damen melden, denen man anmerkt, daß sie vermutlich niemals in ihrem Leben in einem Brennpunkt waren (…), dann hakt er nicht genug nach“, kritisierte Lauterbach mit Blick auf die umstrittene „Stadtbild“-Aussage des Kanzlers. (rk)

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