Experten schlagen Alarm: Deutsche Gasspeicher auf historischem Tief

15. Januar 2026
Experten schlagen Alarm: Deutsche Gasspeicher auf historischem Tief
National
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Foto: Symbolbild

Berlin. Eigentlich müßten alle Alarmglocken schrillen: Deutschlands Gasspeicher weisen einen für die Jahreszeit beunruhigend niedrigen Füllstand auf. Besondere Brisanz verleiht der jüngste Berliner Blackout (infolge eines linksextremen Brandanschlags) und das eben erst überstandene Tief „Elli“ diesem Umstand.

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Die aktuellen Füllstände liegen weit unter den üblichen Werten. „Mit einem Füllstand von aktuell unter 52 Prozent verlaufen die Gasspeicherfüllstände auf einem historischen Tief“, stellt Sebastian Heinermann fest, der Geschäftsführer der Initiative „Energien Speichern“. Sein Kollege Timm Kehler vom Verband Gas- und Wasserstoffwirtschaft bestätigt diese Einschätzung: „Die aktuellen Füllstände der Gasspeicher liegen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt.“

Experten zeigen sich besorgt. Der Vorstandsvorsitzende des Versorgers EWE, Stefan Dohler, zieht einen beunruhigenden Vergleich: „Ich möchte keinen Alarm schlagen, aber trotzdem darauf hinweisen, daß die Füllstandssituation heute so schlecht ist, wie sie es Anfang 2022 war.“ Er sieht ein Versagen der politischen Rahmenmechanismen. „Es ist ein Zeichen, daß die Mechanismen, die die Politik geschaffen hat, so nicht funktionieren. Es gab im vergangenen Sommer keine Preissignale im Markt, die Gasspeicher zu befüllen.“

Ein Sprecher des Energiekonzerns Uniper beschreibt die Lage als angespannt. „Die Versorgungssicherheit mit Erdgas ist aktuell gewährleistet, aber nicht garantiert.“ Ein langer, strenger Winter oder unvorhergesehene geopolitische Ereignisse könnten bei diesen niedrigen Reserven schnell zu Engpässen führen.

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Deutschland steht im europäischen Vergleich schlecht da. Der EU-Durchschnitt liegt bei etwa 59 Prozent. Länder wie Italien, Polen oder Portugal haben ihre Speicher wesentlich besser gefüllt.

Zwar stützt sich die deutsche Gasversorgung nicht mehr ausschließlich auf die vorhandenen Vorratspeicher. Flüssigerdgas-Terminals an den Küsten sowie Importe aus Norwegen und anderen Nachbarländern bilden wichtige weitere Säulen – deren Tragfähigkeit in einem europaweiten Ernstfall nicht erwiesen ist. So oder so sind die leeren Speicher ein Alarmsignal. Sie machen deutlich, wie krisenanfällig die deutsche Energieversorgung nach der mutwilligen Abkoppelung von preiswerten und zuverlässigen Energielieferungen durch die „Ampel“-Regierung ist. (rk)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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