Berlin. Der Anschlag auf die Berliner Stromversorgung hat in einigen Teilen der Hauptstadt ein Schreckensszenario Realität werden lassen. Aber: die Vorsorge, die nun lebenswichtig wäre, wurde von prominenten GEZ-Journalisten jahrelang als suspekt gebrandmarkt. Der Allzweck-Experte Harald Lesch etwa erklärte im ZDF Warnungen vor Blackouts pauschal für „Blödsinn“ und sprach von „Angstmacherei“. Kerzen oder Campingkocher hielt er für überflüssig.
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Auch seine linkslastige NDR-Kollegin Anja Reschke fragte scheinheilig: „Ist die Prepper-Szene rechtsextrem?“ Zwar räumte sie ein, ein kleiner Vorrat sei „smart“. Größere Vorkehrungen wie Notstromaggregate assoziierte sie jedoch umgehend mit Waffen und Bunkern – das sei dann „ein bisschen scary“. Sie stellte eine Verbindung zu Verschwörungsgläubigen und dem „rechtsextremen Milieu“ her. Man müsse, forderte sie, die Szene „im Auge behalten“.
Ihr Sender, der NDR, übertitelte einen Beitrag zum Thema mit distanzierter Skepsis: „Bereit für das Weltende: Was sind ‚Prepper‘?“. Der Artikel erklärte, diese Menschen „bezweifeln nämlich, daß zum Beispiel im Falle eines Krieges, einer Naturkatastrophe oder eines Terroranschlages die staatliche Krisenvorsorge funktioniert.“ Die Szene sei „attraktiv für Waffennarren und Verschwörungstheoretiker“. Daher seien auch Verfassungsschützer auf sie aufmerksam geworden.
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Tatsächlich nahm der Verfassungsschutz die Prepper-Szene bereits 2017 ins Visier. Die Berichterstattung der GEZ-Sender über Razzien schürte den Eindruck, jeder Bürger mit Vorräten stehe unter Extremismusverdacht. In Wahrheit richteten sich die Ermittlungen gegen militante Bundeswehrangehörige, nicht gegen Familien mit Wasserflaschen und Konserven im Keller.
Der aktuelle Berliner Stromterror bestätigt die Sorgen der Prepper auf ganzer Linie. Kritische Infrastruktur liegt brach, der Staat zeigt sich unfähig, seine Bürger zu schützen. Zehntausende frieren bei klirrender Kälte im Dunkeln. Alte Menschen müssen in Turnhallen untergebracht werden, der Schulbetrieb ist lahmgelegt. Und alle Zweifel an der staatlichen Krisenvorsorge, die jahrelang als „rechtsextrem“ denunziert wurden, erweisen sich nun als berechtigt. Die Berliner Ereignisse zeigen: Vorsorge ist keine Frage des politischen Standorts, sondern der Vernunft. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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