„Deutsche“ Vornamen: „Mohammed-Ali“ jetzt auf dem vierten Platz

10. Januar 2026
„Deutsche“ Vornamen: „Mohammed-Ali“ jetzt auf dem vierten Platz
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Berlin. Namen und ihre regionalen Verteilungen können auch etwas über demographische Veränderungen und kollektive Gemütslagen aussagen. Der Namensforscher Knud Bielefeld berichtete zum Jahreswechsel über die aktuellen Trends. Demnach sind Sophia und Noah aktuell die häufigsten Vornamen für neugeborene Kinder in Deutschland. Auf den Plätzen dahinter folgen bei den Mädchen Emma, Emilia – die Siegerin des Vorjahres – und Hannah. Bei den Jungen rangieren Matteo, Elias und Theo auf den nächsten Rängen. So weit, so gut.

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Doch dann eine Beobachtung, die zum Nachdenken zwingt: die beliebteste Kombination aus Erst- und Zweitnamen ist bei den Jungen „Mohammed Ali“, die vom vierten Platz im letzten Jahr nun gleich an die Spitze sprang. Danach kommen „Paul Emil“ und „Ben Luca“. Unter den Mädchen führen „Mia Sophie“, „Anna Maria“ und „Lina Sophie“. Alexander und Sophie sind die am meisten vergebenen Zweitnamen überhaupt.

Die regionale Verteilung des Namens Mohammed läßt ein klares, wenn auch nicht überraschendes Bild erkennen: in Berlin-Brandenburg und Bremen-Niedersachsen erreicht er Rang sechs, in Hessen Platz sieben und in Nordrhein-Westfalen Platz acht. In Mecklenburg-Vorpommern (Rang 32), Baden-Württemberg (Rang 31) sowie Bayern und Sachsen (jeweils Rang 34) spielt er eine geringere Rolle. In Sachsen-Anhalt und Thüringen fehlt er in den Top 35 ganz.

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Bielefelds Statistik erfaßte etwa 250.000 Geburten, rund 40 Prozent des Jahresgesamts. Sie stützt sich auf Meldungen von Städten und Kliniken. Eine amtliche Gesamtstatistik existiert nicht. Kinder mit dem Geschlechtseintrag „divers“ kommen laut Bielefeld „in der Praxis bislang so selten vor, daß keine belastbare Rangliste erstellt werden“ kann. Daher gibt es weiterhin nur getrennte Listen für Jungen und Mädchen. (rk)

Bildquelle: suedtiroler-freiheit.com

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