Keine Angst vor dem „N-Wort“: Boris Palmer gegen Sprechverbote

9. Januar 2026
Keine Angst vor dem „N-Wort“: Boris Palmer gegen Sprechverbote
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Tübingen. Der langjährige Tübinger Ex-Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) bleibt ein Querkopf: er beharrt darauf, das sogenannte „N-Wort“ (für „Neger“) auch weiterhin auszusprechen. „Es gibt keinen Grund, einzelne Wörter zu tilgen“, sagte der frühere Grünen-Politiker im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“. Auf die Nachfrage, ob er den Begriff weiter benutzen werde, antwortete er knapp: „Natürlich.“

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Palmer hatte die im „woken“ Biotop als „umstritten“ geltende Bezeichnung 2021 in einem Facebook-Eintrag über den Ex-Fußballer Dennis Aogo verwendet. Ein Strafverfahren wurde damals eingestellt, die Grünen ließen seine Mitgliedschaft ruhen. Bei der OB-Wahl 2022 setzte er sich dennoch durch.

Der endgültige Bruch mit seiner Partei folgte dann 2023 nach einer Migrationskonferenz in Frankfurt. Dort riefen Gegner „Nazis raus“. Palmer konterte: „Das ist nichts anderes als der Judenstern. Und zwar, weil ich ein Wort benutzt habe, an dem Ihr alles andere festmacht.“

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Im Podcast verteidigte er seine Haltung jetzt erneut. Er halte es für gefährlich, „daß wir dieses Benutzen einzelner Worte moralisieren“. Das mache „Leute kirre“ und treibe sie „zur AfD“. Entscheidend sei der Kontext. „Wenn ich darüber rede, daß ein bestimmtes Wort in einem bestimmten Kontext zum Beispiel von einer Autorin benutzt wurde und das Wort dann ausspreche, hat es null und gar nichts Verwerfliches.“ Die Vorstellung, „daß schon allein das Benutzen eines Wortes Schuld auslöst“, lehne er „zutiefst ab“ und erklärte weiter: „Daß die Aussprache eines Wortes eine politische Karriere beenden kann, also sorry, wer solche Maßstäbe für richtig hält, meine sind es nicht.“ (rk)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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