Atlanta/Georgia. Es gibt immer beunruhigendere Nachrichten von der Wetterfront. Früher hätte sich darüber niemand den Kopf zerbrechen müssen. Aber anders als vor wenigen Jahrzehnten ist die deutsche Energie-Infrastruktur heute marode und ausgedünnt – eine Folge der Klima-Politik. Wetter-Extremen kann sie deshalb nicht mehr standhalten.
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Der US-Meteorologe Ryan Maue gelangte jetzt zu der Einschätzung, daß das deutsche Öko-Stromnetz einem extremen Winter nicht mehr gewachsen wäre. Auf X prophezeit er: „Germany won’t make it“ – Deutschland schafft es nicht, sollte sich ein Winter wie 1962/63 mit der heutigen Infrastruktur wiederholen. Windräder und Solarpaneele könnten im Ernstfall keine verläßliche Versorgung gewährleisten.
Maue bezieht sich auf eine Studie in der Zeitschrift „Meteorological Applications“ unter dem Titel „On the Link Between Weather Regimes and Energy Shortfall During Winter for 28 European Countries“. Die Untersuchung ging der Frage nach, wie das heutige europäische Stromsystem historische Extremwinter verkraften würde. Das Resultat verheißt nichts Gutes.
Die Autoren definieren den „Energy Shortfall“ als Situationen, in denen die Nachfrage die Ökostromproduktion „signifikant“ übersteigt. Sie simulierten ein Netzwerk auf Basis der aktuellen Infrastruktur mit historischen Wetterdaten. Ergebnis: was früher schon schwierig war, würde heute zur Katastrophe führen, da grundlastfähige Kraftwerke abgeschaltet wurden.
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Die Gründe für Strommangel variieren regional. In kalten, windarmen Ländern ist die immense Heiznachfrage das Problem. In wärmeren, windabhängigen Staaten bricht bei Flaute die Erzeugung ein. Besonders kritisch sind stabile Hochdrucklagen – sogenannte Blockadewetterlagen. Sie verursachen die meisten Mangeltage und erfassen oft halb Europa gleichzeitig.
Die Simulation des Jahrhundertwinters 1962/63 mit heutigem Netz ließ ein dramatisches Szenario erkennen. Solche langen Blockadelagen würden eine anhaltende, kontinentale Stromkrise auslösen, die alle Erfahrungen der letzten Jahrzehnte überträfe. Europa ist darauf nicht vorbereitet.
Ein entscheidendes Detail: Engpässe sind räumlich hoch korreliert. Friert Deutschland, frieren die Nachbarn mit. Die Idee, im Notfall Strom zu importieren, erweist sich als trügerische Annahme. Denn wenn alle Länder im Defizit sind, kann keiner mehr exportieren. Die Studie widerlegt das Mantra, im Winter scheine „die Sonne immer irgendwo“. Diese Erkenntnisse stellen die aktuelle Klima-Politik grundsätzlich in Frage. Diese ist nicht nur nicht krisenfest, sie ist gemeingefährlich. Wie eine moderne Gesellschaft einen wochenlangen, europaweiten Stromausfall im tiefsten Winter überstehen soll, ließ Dr. Maues Studie übrigens unbeantwortet. (rk)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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