Testlauf für den Ernstfall: Linksterroristen knipsen Berlin das Licht aus

5. Januar 2026
Testlauf für den Ernstfall: Linksterroristen knipsen Berlin das Licht aus
National
1
Foto: Symbolbild

Berlin. In Teilen der Hauptstadt herrscht seit Samstag der Ausnahmezustand. Beobachter sehen darin nicht zuletzt einen Testlauf für weitere Extremsituationen, mit denen sich künftig nicht nur Großstädte wie Berlin, sondern möglicherweise die ganze Republik konfrontiert sehen könnte.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Am Samstagmorgen geriet eine Kabelbrücke über den Teltowkanal in Berlin-Teltow in Brand. Der Vorfall führte zu einer schweren Beschädigung mehrerer Hochspannungskabel, die das Kraftwerk Lichterfelde mit dem Stromnetz verbinden. Als Folge fiel in weiten Teilen des Berliner Südwestens, insbesondere in den Stadtteilen Zehlendorf, Wannsee, Nikolassee und Lichterfelde, die Stromversorgung aus. Nach Angaben des Netzbetreibers sind zur Stunde (Stand: Montagmorgen) etwa 45.000 Privathaushalte und 2.200 Gewerbebetriebe von dem Ausfall betroffen. Da auch die Pumpen für die Fernwärmeversorgung ausfielen, ist zudem die Heizung in den betroffenen Gebäuden lahmgelegt. Die Temperaturen lagen am Wochenende bei bis zu minus sechs Grad, auch in den kommenden Tagen soll die schneidende Kälte anhalten.

Polizei und Landeskriminalamt (LKA) gehen von einem gezielten Anschlag aus. Noch am Samstag ging bei der Berliner Staatsschutzabteilung ein Bekennerschreiben ein, das der linksextremen „Vulkangruppe“ zugeordnet wird. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bestätigte der dpa am Sonntag die Echtheit des Schreibens. Die Überschrift lautet: „Den Herrschenden den Saft abdrehen“. Darin lassen sich die Verfasser detailliert darüber aus, wie sie die Kabelbrücke „zur Seite der Grünanlagen hin in Brand“ setzten und die beschädigten Leitungen anschließend mit Stahlstangen kurzschlossen. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) machte daraufhin „offenkundig Linksextreme“ als Täter verantwortlich.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die „Vulkangruppe“ ist seit Jahren polizeibekannt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz ordnete ihr im Zeitraum von 2011 bis 2023 nicht weniger als zehn Anschläge auf die Energie- und Bahninfrastruktur zu, vorwiegend in Berlin und Brandenburg. Dazu zählen ein Angriff auf die Tesla-Fabrik in Grünheide im März 2024 und ein Anschlag auf Hochspannungsmasten im Berliner Südosten im September 2025, der damals etwa 50.000 Haushalte von der Stromversorgung trennte.

Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sieht in der Gruppe einen „besonders aggressiven Teil der Antifa-Bewegung“. Bisher ist es den Ermittlungsbehörden trotz der langen Serie von Straftaten nicht gelungen, auch nur ein einziges Mitglied der Gruppe festzunehmen. Der Berliner Verfassungsschutz ging bereits 2019 von einer „gefestigten Struktur“ aus. Beobachter weisen darauf hin, daß auch die „Vulkangruppe“ vom allgemeinen politischen Klima in der Hauptstadt profitiert, das dem linken Spektrum mit großer Nachsicht begegnet, während der „Kampf gegen Rechts“ immer mehr forciert wird.

Die durch den Anschlag entstandenen technischen Schäden sind nach Lage der Dinge so schwerwiegend, daß umfangreiche Ersatzleitungen verlegt werden müssen. Der Netzbetreiber rechnet mit einer vollständigen Wiederherstellung der Versorgung frühestens am Donnerstagnachmittag. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf reagierte mit der Einrichtung von Notunterkünften im Rathaus Zehlendorf und in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums Lichterfelde. Da in dem Bezirk überdurchschnittlich viele Pflegeheime und Kliniken angesiedelt sind, wurden umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen notwendig. Die Feuerwehr mußte viele gebrechliche Heiminsassen aus oberen Stockwerken tragen, da die Aufzüge nicht funktionieren.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) warnte auf X vor dramatischen Folgen in den kommenden Tagen: „35.000 Haushalte fünf Tage ohne Strom bedeuten absehbar Hunderte bis Tausende Todesopfer!“ Tatsächlich sind sogar 45.000 Haushalte betroffen. Schröder forderte, daß spätestens am Sonntag an jeder Wohnungstür geklingelt werden müsse, um hilfsbedürftige Menschen, insbesondere ältere und kranke Personen, zu identifizieren. Sollte das Personal hierfür nicht ausreichen, müsse die Bundeswehr angefordert werden.

Unmut zog unterdessen das Krisenmanagement der Berliner Landesregierung auf sich. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner äußerte sich erst etwa zehn Stunden nach Beginn des Stromausfalls öffentlich. Ein Krisenstab der Landesregierung wurde erst am Samstagabend eingerichtet. Der ehemalige Berliner FDP-Abgeordnete Marcel Luthe kritisierte auf X zudem eine völlig verfehlte Prioritätensetzung der Behörden, die vorrangig und zeitnah die Asylantenunterkunft „Zum Heckeshorn 30“ in Wannsee evakuierten, während ortsansässige ältere Bewohner in unmittelbarer Nähe zunächst ohne vergleichbare Unterstützung blieben. „Schämen Sie sich nicht?“, wandte sich Luthe direkt an den Senat.

Der Vorfall offenbart einmal mehr die Anfälligkeit der weithin maroden Infrastruktur in der Bundesrepublik – und zum anderen das Versagen der Behörden. Hinzu kommen die Folgen einer über viele Jahre hinweg verfehlten Politik, die linksextremen Gewalttätern durch ihre Toleranz immer größere Spielräume eröffnet hat. Das rächt sich jetzt und läßt für vergleichbare künftige Ausnahmesituationen nichts Gutes erwarten. (rk)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Ein Kommentar

  1. Hans S. II sagt:

    Rein statistisch gesehen haben 80 bis 90 Prozent der Betroffenen jahrzehntelang ohne jedes Gewissen Schwarz-Rot-Gelb-Grün gewählt und bekommen jetzt dafür die Quittung. Ob sie wohl daraus lernen werden? Wird es ihnen verdächtig vorkommen, daß sich keine einzige linke Organisation von dem Anschlag distanziert oder ihn gar verurteilt hat oder daß man einer solchen Terrorgruppe seit 2011 trotz der allseitigen Überwachung angeblich nicht habhaft werden kann?

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert