Berlin. Die AfD startet auch ins neue Jahr auf der Überholspur – zumindest bei den Demoskopen. Eine Mehrheit der Bevölkerung rechnet damit, daß die AfD 2026 ihren ersten Ministerpräsidenten stellt. Das zeigt eine YouGov-Befragung für die dpa. 53 Prozent der Befragten gehen von diesem Szenario aus, nur 27 Prozent glauben nicht daran.
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Unter den eigenen Anhängern ist die Erwartung besonders groß: 81 Prozent sind überzeugt, ihre Partei werde in einem der fünf Wahl-Länder die Regierung führen. Bei Unions-Anhängern teilt immerhin noch die Hälfte diese Einschätzung, bei SPD-Anhängern 45 Prozent. Am skeptischsten zeigen sich Grünen-Wähler, von denen lediglich 36 Prozent einen AfD-Regierungschef für möglich halten.
Gewählt wird 2026 in Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In den östlichen Bundesländern erreicht die AfD derzeit bis zu 39 Prozent. Da alle anderen Parteien eine Kooperation ablehnen, benötigt die AfD jedoch die absolute Mehrheit – diese Marke verfehlt sie bisher. In Baden-Württemberg liegt sie bei rund 21 Prozent, in Rheinland-Pfalz bei 19 Prozent. In Berlin kommt sie auf etwa 16 Prozent.
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Eine Schlüsselrolle könnte dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zukommen. Deren neuer Vorsitzender Fabio De Masi schließt eine Regierungsbeteiligung mit der AfD zwar aus. „Aber genauso wenig unterstützen wir reine Anti‑AfD‑Koalitionen, die die Unzufriedenheit der Bürger nicht verringern“, ließ er den „Tagesspiegel“ wissen. Seine Partei wolle sich inhaltlich mit den Anträgen der AfD auseinandersetzen – wenn sie es denn über die Fünf-Prozent-Hürde schafft. (rk)
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