Noch mehr Zensur: Pro-europäisches Online-Portal landet auf Von der Leyens „Feindesliste“

2. Januar 2026
Noch mehr Zensur: Pro-europäisches Online-Portal landet auf Von der Leyens „Feindesliste“
International
0
Foto: Symbolbild

Brüssel. Eigentlich ist das Online-Portal „Euractiv“ pro-europäisch und liberal. Es verbreitet auch keine „pro-russischen“ Narrative und stellt, soweit erkennbar, auch die Behauptung der russischen Alleinschuld am Ukrainekrieg nicht in Frage. Doch jetzt wirft der Chefredakteur von „Euractiv“, Matthew Karnitschnig, der EU-Kommission vor, sein Medium auf eine „Feindesliste“ von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gesetzt zu haben. In einem Kommentar beklagt er, daß Journalisten seines mehrsprachigen Portals aus dem Umfeld von der Leyens verbal attackiert würden.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Grund dafür sei die kritische Berichterstattung von „Euractiv“ über die EU-Kommission Anfang des Jahres. Karnitschnig zufolge hatte das Portal wiederholt die Pläne von der Leyens für einen europäischen Geheimdienst hinterfragt und ihre Eignung als Kommissionspräsidentin kritisch beleuchtet. Außerdem habe „Euractiv“ über eine mutmaßliche russische Attacke auf das GPS-System des Flugzeugs der Kommissionschefin berichtet – und darüber, daß sich die einschlägigen Brüsseler Mutmaßungen später als falsch herausstellten.

Nach diesen Berichten sei „Euractiv“ von sogenannten „Background-Briefings“ von der Leyens ausgeschlossen worden. Bei diesen Treffen gehe es darum, die Medienberichterstattung über die EU positiv zu beeinflussen. Der Ausschluß zeige, so Karnitschnig, daß die Kommission nicht an unabhängigen Medien interessiert sei, sondern sich in Wirklichkeit unkritische „Hofberichterstatter“ wünsche.

Neben dem Ausschluß weiß Karnitschnig auch von „direkten verbalen Beschimpfungen“ aus dem Umfeld der Kommissionspräsidentin zu berichten. Kritische Berichterstattung werde offenbar nicht geduldet, stattdessen landeten Medien auf einer „Feindesliste“. Karnitschnig wundert sich ausdrücklich darüber, wie schnell selbst ein proeuropäisches Medium wie „Euractiv“ ins Visier der EU-Zensoren geraten könne. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert