Berlin. Die deutschen Gasspeicher sind nur noch zu knapp 60 Prozent gefüllt. Ein angekündigter Kälteeinbruch mit frostigen Temperaturen und Ostwind droht, diese ohnehin nicht allzu üppigen Reserven rasch dahinschmelzen zu lassen. Die kalte Weihnachtswitterung bedeutet ungewohnte Risiken – hält sie an, könnte es ungemütlich werden. Preissteigerungen und ein harter Winter könnten sich zu einer Mangellage zuspitzen, die Rationierungen erzwingt.
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Offiziell ist alles in Ordnung. „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet“, erklärt die Bundesnetzagentur. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Der aktuelle Füllstand um Weihnachten liegt deutlich unter dem Vorjahreswert von 83 Prozent. Gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2021 fehlen heuer satte 15 Prozent.
Zwar verfügt die Bundesrepublik über die größten Speicherkapazitäten in der EU. Jedoch fließen täglich beträchtliche Mengen als Export in Länder wie Österreich, das seit 2024 ebenfalls kein russisches Gas mehr bezieht. Die eigene Importmenge liegt bei rund 3.000 Gigawattstunden pro Tag, der Export summiert sich auf 700. Die heimische Förderung bzw. Produktion bleibt mit etwa 90 Gigawattstunden pro Tag marginal.
Ein Faktor entscheidet deshalb über die Lage: die Außentemperatur. Über die Hälfte der rund 40 Millionen deutschen Haushalte heizt mit Gas. Sinken die Temperaturen, steigt der Verbrauch schlagartig – nicht nur in Wohnungen, sondern auch in Industrie und Gewerbe. Für die nächsten ein bis zwei Wochen prognostizieren die Wetterfrösche eisige Werte bis minus fünf Grad und darunter. Bei solchem Frost können sich die Speicher täglich um mehr als ein Prozent leeren. Experten warnen, die gesetzliche Mindestfüllmenge von 30 Prozent könnte im Februar unterschritten werden.
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Tritt der Ernstfall ein, tritt der „Notfallplan Gas“ in Kraft. Die Bundesnetzagentur wäre dann verpflichtet, das Gas zu rationieren. Private Haushalte und Einrichtungen wie Krankenhäuser hätten Vorrang. Für die Industrie würde dies drastische Drosselungen oder komplette Produktionsstopps bedeuten.
Das Desaster ist übrigens zur Gänze selbstverschuldet. Früher war die deutsche Energieversorgung kein Problem. Sie wurde es erst 2022, als die damalige „Ampel“-Regierung Schulter an Schulter mit der EU die jahrzehntelang sichere Energieversorgung aus Rußland kappte und gleichzeitig den Ausstieg aus der Atomenergie forcierte. Die Folge ist, daß der Industrie- und Hightech-Standort Deutschland jetzt wie das Kaninchen auf die Schlange auf die Außentemperaturen starrt. Allerdings wurde das in den vergangenen Jahren oftmals prophezeit, ohne daß dieser Notstand jemals eingetroffen wäre. (rk)
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