Nur die Spitze des Eisbergs: Christenfeindliche Vorfälle an Heiligabend

31. Dezember 2025
Nur die Spitze des Eisbergs: Christenfeindliche Vorfälle an Heiligabend
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Edinburgh/Köln. An Heiligabend 2025 erschütterten zwei Vorfälle christliche Gemeinden in Köln und Edinburgh. Sie sind freilich nur die Spitze des Eisbergs und stehen für eine wachsende Welle von Angriffen auf christliche Einrichtungen in ganz Europa.

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Im Kölner Dom drang während der gut besuchten Christmette eine vermummte Person in den Altarraum. Der Eindringling trug einen schwarzen Umhang, eine goldene Maske und Plüschohren. Seine exzessive Darbietung unterbrach den Gottesdienst abrupt und versetzte viele Gläubige, darunter Kinder, in Angst. Domwächter führten den Unbekannten hinaus, der sich lautstark zur Wehr setzte. Die Polizei sah kein strafbares Verhalten und stellte keine Ermittlungen an. Die Motive der Aktion sind unbekannt.

In der schottischen Hauptstadt Edinburgh fiel der Angriff auf die katholische St. Patrick’s Church ungleich brutaler aus. Unbekannte Täter zerstörten die Weihnachtskrippe, schändeten Reliquien und köpften eine Jesuskind-Figur über dem Altar. Im gesamten Kirchenraum hinterließen sie Blutspuren. Die Gemeinde verurteilte die Tat und kündigte Bußgebete an. Die Kirche war bereits zuvor Ziel von Drohungen und Einbrüchen gewesen.

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Beide Ereignisse sind keine Einzelfälle. Sie stehen stellvertretend für einen gesamteuropäischen Trend. Der jüngste Bericht der Beobachtungsstelle OIDAC Europe verzeichnet für das Jahr 2024 insgesamt 2.211 antichristliche Haßdelikte. Die Zahl der Brandanschläge auf Kirchen stieg nahezu auf das Doppelte, auf 94 Fälle. Ein Drittel davon ereignete sich in Deutschland. Persönliche Angriffe nahmen von 232 auf 274 zu.

Die offizielle polizeiliche Kriminalstatistik listet für Deutschland 337 christenfeindliche Straftaten auf – ein Anstieg um 22 Prozent. Experten schätzen die tatsächliche Zahl jedoch weit höher ein; allein die Fälle von Sachbeschädigungen an Kirchengebäuden könnten über 2.000 betragen. Sie warnen vor einer wachsenden Intoleranz, die die bisher offenen Räume der Kirchen zunehmend bedroht. Die Dunkelziffer gilt als erheblich. (mü)

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