London. Auch auf der britischen Insel feiert die Wokeness irre Urständ. Ein Museum schickt sich nun an, den Weihnachtsmann zu demontieren. In einem Beitrag des Brighton-and-Hove-Museums attackiert Autorin Simone LaCorbinière den traditionellen Weihnachtsmann – der in nordischen und angelsächsischen Ländern das Pendant zum deutschen Nikolaus ist – als Symbol „kolonialen Denkens“ (!). Sie kritisiert ihn als „zu weiß, zu männlich, zu normal“. Der Mythos verleite dazu, „koloniale Annahmen kultureller Überlegenheit zu akzeptieren“.
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Ihr Hauptvorwurf: der Gabenbringer maße sich eine universelle Richterrolle an. „Doch wer hat eigentlich festgelegt, daß der Weihnachtsmann in jeder Gemeinschaft über das Verhalten der Kinder urteilen soll?“, fragt sie. Die Unterscheidung in brave und unartige Kinder fuße auf einem westlichen Schema. Besonders problematisch sei dies für indigene Kinder mit eigenen Traditionen. Statt zu verurteilen, solle der Weihnachtsmann vielmehr einfach allen Freude bereiten.
LaCorbinière übt auch Kritik am Umfeld des Kolonialismus-verdächtigen Weihnachtsmannes: so würden Elfen als „andersartige Wesen“ dargestellt, die unter der Aufsicht eines „weißen, nicht behinderten Mannes“ arbeiteten. Sie hat auch gleich einen Vorschlag parat, wie diesem unerträglichen Mißstand abgeholfen werden kann: der Weihnachtsmann solle besser in der Werkstatt mit den Elfen zusammenarbeiten, um Gleichberechtigung zu demonstrieren.
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Das Museum verteidigt den bereits 2023 veröffentlichten Beitrag als Teil seiner Bildungsarbeit. Eine Sprecherin erklärte: „Als Museumspädagogen ist es nicht unsere Aufgabe, den Menschen zu sagen, was richtig oder falsch ist, sondern dem Publikum zu helfen, Geschichte und Kultur aus mehr als einer Perspektive zu betrachten.“ Ziel sei gewesen, Diskussionen anzuregen. Die britische Presse berichtete breit über die ungewöhnliche Forderung, die den Weihnachtsmann als koloniales Auslaufmodell denunziert. (mü)
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