Moskau. Wenn man dem Sprecher der russischen Duma, Wjatscheslaw Wolodin, glauben will, wird Rußland immer mehr zum sicheren Hafen für genervte Westeuropäer. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn mit den Worten: „Die Einwohner europäischer Staaten wählen immer häufiger die Russische Föderation als neuen Lebensmittelpunkt.“
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Nach Angaben des Innenministeriums seien bis Ende Oktober 2.275 entsprechende Anträge eingegangen, mit monatlich etwa 150 Neuanträgen. Die meisten Interessenten kämen aus Deutschland, Lettland, Frankreich, Italien, England, Estland und Litauen.
Als Motive nannte Wolodin Sicherheitsbedenken, kostenlose Medizin und Bildung sowie die im Westen nicht mehr gegebene Meinungsfreiheit. Besonders betonte er das Fehlen einer „Propagierung untraditioneller Werte und Geschlechtsumwandlungen“ in Rußland. Auch die wirtschaftliche Lage in Europa sei kein Grund zur Hoffnung: Deutschland befinde sich im zweiten Rezessionsjahr, viele Städte stünden am Rande des Bankrotts.
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Wolodin kritisierte auch die Gender-Politik europäischer Staaten. „In Österreich, Estland, Deutschland, Island, Luxemburg, Malta, Norwegen, Slowenien und der Schweiz gibt es keinerlei Altersbeschränkungen für Geschlechtsumwandlungen. In neun weiteren Ländern liegen sie bei zwölf Jahren, in Spanien, Belgien, Schweden und Portugal bei 16 Jahren.“
Bereits im August 2024 hatte Kremlchef Putin ein Dekret unterzeichnet, das die Einwanderung für wertkonservative Ausländer erleichtert. Sie können seither eine Aufenthaltsgenehmigung ohne Sprachprüfung erhalten und bekommen zunächst ein dreimonatiges Touristenvisum. Voraussetzung ist ein schriftlicher Antrag bei einer russischen Auslandsvertretung. (mü)
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Laut Aussage des Sprechers der russischen Duma, Wolodin, wird Rußland immer mehr zum sicheren Hafen für genervte Westeuropäer. „Die Einwohner europäischer Staaten wählen immer häufiger die Russische Föderation als neuen Lebensmittelpunkt. (Artikel, erster Absatz). Bereits zu Sowjetzeiten gingen insbesondere deutsche Landwirte wegen besserer Entfaltungsmöglichkeiten nach Rußland. Als ich in den Achtzigern als West-Tourist in Moskau war, wunderte ich mich, daß man dort auch ohne Russischkenntnisse ganz gut zurechtkommt. (Anekdote: Als der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß zu einem offiziellen Besuch in Moskau war, fragte ihn ein russischer Reporter: „Waren Sie schon mal in der Sowjetunion?“ „Ja“, antwortete Strauß, „1942“.)
Als Tourist hat man in der Hauptstadt Moskau und anderen russischen Großstädten den Eindruck, in einer westeuropäischen Stadt zu sein: Die Läden, Supermärkte und Kaufhäuser sind gut gefüllt – man bekommt dort alles wie auch im Westen, das Kaufhaus Gum am Roten Platz entspricht in etwa dem KaDeWe in Berlin -, und auf den Straßen sieht man auch viele deutsche Autos wie zum Beispiel Mercedes, BMW und Audi.
Themenwechsel: Als deutscher Durchschnittsbürger frage ich mich, wie lange soll das mit dem Ukraine-Krieg denn noch so weitergehen? Die Regierungen der europäischen NATO-Staaten äußerten jüngst allen Ernstes, das in Belgien deponierte russische Staatsvermögen (etliche Milliarden Euro) der Ukraine zu überlassen, damit sie sich neue effiziente Waffen kaufen kann. Sind denn im Westen alle verrückt geworden? Was der Westen hier offensichtlich vorhat, ist nichts anderes als modernes Raubrittertum!
Wie soll unter solchen Bedingungen ein Waffenstillstand geschweige denn ein Frieden jemals zustande kommen? Herr Bundeskanzler, bitte beantworten Sie mir diese Frage!
Das ist durchaus möglich. Und wie aus verschiedenen Quellen zu vernehmen ist, lebt es sich in Rußland um Längen freier und unbefangener als derzeit mit den sogenannten „westlichen Werten,“ die ganz bestimmt nicht zum Wohl der Bevölkerung ausgerichtet sind.