Wenigstens einer spricht es aus: „Wir sind im Prinzip pleite“

3. Dezember 2025
Wenigstens einer spricht es aus: „Wir sind im Prinzip pleite“
National
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Foto: Symbolbild

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat etwas kapiert. Gegenüber der „Bild“-Zeitung sprach er kürzlich Klartext: „Wir sind im Prinzip pleite.“ Gründe für diese unverblümte Einschätzung gibt es viele. Ab 2029 würden die Staatseinnahmen vollständig für Sozialleistungen, Verteidigung und Zinszahlungen aufgezehrt, warnt Haseloff und sagt: „Wir leisten uns schon seit längerem mehr, als wir erwirtschaften. Vieles, was wir für Rüstung, Infrastruktur und Soziales ausgeben, wird über Kredite finanziert. Das kann auf Dauer nicht funktionieren.“

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Tatsächlich häufen sich die Belastungen. Neben milliardenschweren Zuschüssen zur Rentenversicherung und Pensionen kommen über 9,5 Milliarden Euro an zusätzlichen Hilfen für Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung hinzu. Das Sozialsystem ist längst am Limit. Weitere rund 11 Milliarden Euro sind außerdem als Militär- und Aufbauhilfe für die Ukraine vorgesehen. Gleichzeitig steigen die Zinslasten für die gewaltige Staatsverschuldung, zu der auch die Kredite für die Corona-Hilfen zählen.

Als Ausweg fordert Haseloff Wirtschaftswachstum. Er muß allerdings selbst einräumen, daß dieses Wachstum durch steigende Steuern, Abgaben, hohe Energiekosten und bürokratische Hürden erstickt wird. So kommt es zu einer verhängnisvollen Abwärtsspirale: höhere Steuern führen zu mehr Pleiten, zur Abwanderung von Unternehmen und zu sinkendem Konsum. Es geht ungebremst in Richtung Abgrund. (rk)

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3 Kommentare

  1. Mark sagt:

    Dann darf Haseloff auch gerne benennen, wie man eine prosperierende Wirtschaft mitsamt einer familienfreundlichen Politik neu gestalten kann. Er darf auch gerne darauf hinarbeiten, dass die Ursachen der derzeitig verheerenden Lage beseitigt werden. Immerhin – einen Teil der Wahrheit hat er bereits genannt.

  2. Robin Hood sagt:

    Deutschland befindet sich im freien Fall in den Abgrund.Bereits jetzt hat der Bund insgesamt 1900 Milliarden Euro Schulden, von den Schulden der Länder und Kommunen abgesehen, die ebenfalls alle am Hungertuch zur Zeit nagen und Hilfe vom Bund einfordern.Die gesamten Staatsschulden betrugen 2023
    insgesamt 2600 Milliarden Euro, Tendenz für 2024 und 2025 steigend.
    Vor 10 Jahren hatten wir noch eine gesamte Staatsverschuldung vomn 2044 Milliarden Euro, vor 20 Jahren nur 1430 Milliarden Euro Gesamtschulden.
    Somit ist der große Crash vorprogrammiert.
    Aber das ist noch nicht Alles.Noch gravierender sind die impliziten Staatsschulden,die im Jahre 2022 bei 330 Prozent der ausgewiesenen Schulden betragen haben.Die tatsächlichen Schulden bei uns, wenn man alles mit einrechnet, summieren sich auf sage und schreibe 14,4 Billionen Euro Schulden.
    Wer rechnen kann, weiß,dass somit der Pleitegeier über Deutschland kreist.
    Herr Merz als Schuldenkanzler steuert somit die gesamte Nation an den Rand des wirtschaftlichen Ruins.Hauptsache,man unterstützt weltweit sinnlose Projekte und verpulvert unser Geld an korrupte Systeme, die Deutschland aussaugen.
    Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis un Deutschland die Lichter ausgehen.

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