Bevölkerungsaustausch hautnah: Gelsenkirchener Schulküche stellt auf „halal“ um

8. August 2025
Bevölkerungsaustausch hautnah: Gelsenkirchener Schulküche stellt auf „halal“ um
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Gelsenkirchen. An der Gelsenkirchener Gesamtschule „Erle“ wird ab dem neuen Schuljahr in der Mensa ausschließlich Halal-Kost oder vegetarisches Essen angeboten. Traditionelle deutsche Fleischgerichte wie Currywurst oder Kassler sucht man auf dem Speiseplan dann vergebens. Die Schulleitung begründet diesen Schritt auf ihrer Website mit den Worten: „Täglich werden frisch zubereitete, wechselnde halal Gerichte angeboten, darunter ein vegetarisches Gericht sowie Optionen von der Nudel- oder Salatbar.“

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Hinter dem Begriff „halal“ (arabisch für „erlaubt“) verbirgt sich eine nach islamischen Speisevorschriften zubereitete Kost, wobei Schlachttiere geschächtet werden müssen. Schweinefleisch ist grundsätzlich tabu. Der türkische Caterer „Muttis Küche“, der die Schule beliefert und mittlerweile schon neun Bildungseinrichtungen allein in Gelsenkirchen versorgt, zeigt sich über die aktuelle Debatte verwundert. Firmenchefin Canan Celebi erklärt: „An vielen Schulen, an denen wir tätig sind, wurde schon lange vor uns auf Schweinefleisch verzichtet. Neu ist nur, daß wir offen sagen: einige unserer Speisen sind halal-zertifiziert.“

Bereits 2010 hatte der städtische Essensbeirat mit Rücksicht auf die vielen muslimischen Schüler beschlossen, an allen Schulen der Stadt auf Schweinefleisch zu verzichten – rund 60 Prozent der von ihnen haben einen Migrationshintergrund, in manchen Stadtteilen liegt der Anteil noch deutlich höher.

Auch in Berlin etwa bieten viele Caterer wie Z-Catering oder Luna Halal-Optionen parallel zu anderen Menüs an, verzichten aber auf eine verpflichtende Umstellung. Sie ist vermutlich trotzdem nur noch eine reine Zeitfrage – der ungebremste Bevölkerungsaustausch schafft über kurz oder lang auch an den Schulen Fakten. Dann wird das Pausenbrot eben „halal“. (tk)

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