Bozen. Im Vorfeld der Kommunalwahlen in Südtirol im Mai wächst in der Region offenbar die Sehnsucht nach Österreich. Das Nachbarland im Norden gilt offiziell als Garantiemacht der Südtiroler Autonomie im italienischen Staatsverband – und bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Südtirol ohnehin zu Österreich-Ungarn.
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Bei den Provinzwahlen 2023 gelang der jungen Süd-Tiroler Freiheit (STF) der politische Durchbruch. Sie wurde im Bozener Regionsparlament drittstärkste Kraft. Aktuelle Umfragen sehen sie bei den nun bevorstehenden Kommunalwahlen schon auf Platz zwei.
Gegründet wurde die Süd-Tiroler Freiheit 2007 von Eva Klotz mit dem Hauptziel der Selbstbestimmung der Südtiroler und einer Wiedervereinigung mit Österreich im Wege eines Referendums. Für Parteichef Sven Knoll ist die Autonomie nicht nur eine territoriale, sondern auch eine ethnische Frage. Ein zentrales Anliegen der Partei ist die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft für die deutschsprachige Bevölkerung. Der letzte größere Vorstoß dazu erfolgte 2020 mit einem aus Österreich von der FPÖ unterstützten Gesetzesvorschlag. Dieser wurde von der italienischen Regierung jedoch verworfen.
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Der Wahlkampf wirft unterdessen seine Schatten voraus. Ein aktuelles STF-Wahlplakat zeigt ein Paar Füße auf einem Obduktionstisch, versehen mit einem Schild und der Aufschrift: „Der Arzt konnte kein Deutsch.“ Eine der Hauptforderungen der Süd-Tiroler Freiheit im Wahlkampf 2025 ist die Forderung, daß in Krankenhäusern und Schulen ausschließlich Deutsch gesprochen werden soll. Der deutschsprachige Bevölkerungsanteil macht offiziell 69,4 Prozent aus. (mü)
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