Dresden. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien kennt die AfD keine „Brandmauer“-Hysterie. Hinlänglich bekannt ist, daß viele AfD-Funktionsträger seit langem lieber heute als morgen mit der Union koalieren würden – aber auch in die entgegengesetzte politische Richtung zeigen sich die „Blauen“ grundsätzlich offen.
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Jörg Urban, AfD-Landeschef in Sachsen, will nach den bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen nicht einmal eine Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ausschließen. „Ich schließe das heute nicht aus, weil das ist heute noch eine Wundertüte“, sagte Urban am Montag in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“. Er wolle zunächst abwarten, mit welchen Personen und welchem Programm das BSW in Sachsen antritt.
„Also das Bündnis Sahra Wagenknecht ist tatsächlich sehr heterogen, was das Personal und die Aussagen angeht“, präzisierte Urban, und weiter: „Frau Mohamed Ali sagt, die Migration soll so weitergehen, die ist in Ordnung. Frau Sahra Wagenknecht sagt nein. Also da muß man erstmal abwarten, was da überhaupt an Personal und Programmatik zusammenkommt.“ (rk)
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Es geht wohl nicht darum, dass die AfD Berührungsängste hat. Es sind die anderen, die mit ihr nichts zu tun haben wollen, was sie zumindest laut verkünden. Selbst, wenn sie das AfD-Programm abschreiben sollten.
Interessant wäre es wenn SPD und Grüne an der 5%-Hürde scheitern würden.
Die BSW geht mit Sicherheit ein Bündnis mit der CDU ein und dazu SPD. Selbst wenn die BSW wollte würde eine Koalition mit der AFD für eine Regierungsbildung nicht reichen. Und es wurde der Ost-CDU von der West.CDU verboten mit der AFD zu koalieren.
Bislang ging ich davon aus, daß zumindest AfD-Spitzenpolitiker einwandfreies
Deutsch sprechen. Da habe ich mich offenkundig geirrt! Statt „…, weil das ist heute noch eine Wundertüte“ muß es richtigerweise heißen „…, denn das ist heute noch eine Wundertüte“.