Drakonische Bußgelder: Spanische Region bestraft Ablehnung einer „empfohlenen Impfung“

3. März 2021
Drakonische Bußgelder: Spanische Region bestraft Ablehnung einer „empfohlenen Impfung“
International
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Foto: Symbolbild

Madrid/Murcia. In Spanien werden Verstöße gegen Corona-Restriktionen besonders hart bestraft – mit Bußgeldern von bis zu 60.000 Euro. Besonders brisant: die Region Galicien hat es jetzt unter Strafe gestellt, eine „von Gesundheitsbehörden empfohlene Impfung“ ungerechtfertigt zu verweigern.

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Wie „Murcia Today“ berichtet, hat die von der konservativen Volkspartei (PPdeG) gestellte Provinzregierung die Sanktionen beschlossen, nachdem sie der sozialistischen Regierung in Madrid vorgeworfen hatte, die Anfang Januar verschärften landesweiten Pandemiebestimmungen zu zögerlich durchgesetzt zu haben.

Die Opposition aus Sozialisten und Nationalisten geht davon aus, daß die Neuregelung eine Corona-Impfpflicht in Galicien schaffen soll. Dies widerspreche der ausdrücklichen Zusicherung des spanischen Gesundheitsministeriums, wonach die Teilnahme an der Corona-Schutzimpfung freiwillig bleiben solle. Nationalisten-Sprecherin Iria Carreira wirft der Regierung denn auch vor, Corona als Vorwand zu betrachten, um Bürgerrechte zu beschneiden: „Sie wollen die Galicier unter einen Generalverdacht stellen. Dabei ist das einzige Problem, das wir bezüglich der Impfung haben, daß diese zu wenig zugänglich ist.“ (mü)

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