Jalta. Daß die gegen Rußland gerichteten Sanktionen für die EU-Länder ein riesiges Verlustgeschäft sind, ist ein offenes Geheimnis. Immer wieder drängen Wirtschaftsverbände deshalb auf ein Ende der Sanktionen. Jetzt hat der frühere Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) das Desaster beziffert – seiner Einschätzung nach liege der finanzielle Schaden, den die Rußland-Sanktionen europäischen Firmen in den letzten Jahren zufügten, bei stattlichen 100 Milliarden US-Dollar.
Wimmers Auffassung nach beeinträchtigten die USA mit den gegen Rußland verhängten Sanktionen unter auch das Geschäftsleben mehrerer europäischer Länder. Allerdings habe Rußland standhalten können, was am Beispiel der Situation auf der Krim sowie an den Fortschritten zu sehen sei, die die Halbinsel in den fünf Jahren gemacht habe.
Die amerikanische und EU-Sanktionspolitik gegen Rußland werde von mehreren österreichischen Bezirken und Gemeinden nicht geteilt, erklärte Wimmer im Rahmen des 5. Internationalen Wirtschaftsforums in Jalta. (mü)
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Russland wird stärker – gut. Europa (nicht die EU) wird schwächer – schlecht. Die EU-Wähler werden entscheiden zwischen Dummheit und Weitsicht, Unterwerfung oder Selbstbestimmung. Ich befürchte, dass die Dummeheit weiterhin die Mehrheit stellt.
Und genau dieses Verlustgeschäft ist so gewollt!