„Rassismus“-Hysterie: Genetik-Nobelpreisträger Watson werden Titel aberkannt

17. Januar 2019
„Rassismus“-Hysterie: Genetik-Nobelpreisträger Watson werden Titel aberkannt
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

New York. Gesinnungszensur und political correctness machen auch vor unbestrittenen wissenschaftlichen Leistungen nicht mehr halt. Jetzt wurden einer Koryphäe der Naturwissenschaften, dem US-amerikanischen Nobelpreisträger und Mitentdecker der DNS-Doppelhelix, James Watson, wegen angeblich „rassistischer“ Äußerungen die Ehrentitel seiner langjährigen akademischen Wirkungsstätte aberkannt. Das auf Long Island bei New York ansässige Cold Spring Harbor Laboratory (CSHL) teilte mit, daß dem 90jährigen der Titel des Ehrentreuhänders sowie ein Professorentitel aberkannt wurden. Die Stellung als Kanzler am CSHL, eine der weltweit renommiertesten Forschungseinrichtungen im Bereich der Genetik und Molekularbiologie, hatte Watson nach „rassistischen“ Bemerkungen bereits 2007 verloren.

In einer Fernsehdokumentation des Senders PBS hatte Watson Anfang Januar Bemerkungen aus dem Jahr 2007 wiederholt, wonach Schwarze genetisch bedingt weniger intelligent seien als Weiße.

Das hatte ihn damals seinen Posten als Kanzler gekostet, die Leitung des CSHL entband ihn seinerzeit auch von allen weiteren administrativen Aufgaben. Seine jüngsten Bemerkungen konterkarierten nun seine damalige schriftliche Entschuldigung, teilte CSHL mit. Deshalb habe ihm das Forschungsinstitut nun auch die Ehrentitel aberkannt. Watsons jüngste Bemerkungen zu Ethnien und Genetik seien „verwerflich“ und „wissenschaftlich nicht haltbar“.

In einem Interview mit der „Sunday Times“ hatte Watson 2007 gesagt, er halte die Aussichten Afrikas für düster, denn „unsere Sozialpolitik basiert auf der Annahme, daß ihre Intelligenz die gleiche ist wie unsere, während alle Tests sagen: nicht wirklich“. Damals sagte Watson auch, er wünschte, Schwarze und Weiße wären gleich, „aber Menschen, die mit schwarzen Mitarbeitern zu tun haben, wissen, daß das nicht stimmt“. Watson hatte sich seinerzeit nach einer Welle medialer Hysterie entschuldigt, bekräftigte seine damaligen Aussagen nun allerdings erneut.

Seine Ansichten hätten sich nicht geändert, sagte er zu PBS: „Ich würde wollen, daß sie sich geändert hätten, daß es neues Wissen gibt, das besagt, daß die Förderung wichtiger ist als die Natur. Aber ich habe nichts davon gesehen. Bei IQ-Tests besteht im Durchschnitt ein Unterschied zwischen Schwarzen und Weißen. Ich würde sagen, der Unterschied ist genetisch.“

Watson gilt als einer der Entdecker der Molekularstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNA), der Trägerin der Erbinformationen von Lebewesen. 1962 erhielt er zusammen mit Francis Crick und Maurice Wilkins den Nobelpreis für Medizin. (mü)

 

Bildquelle: Wikimedia/gemeinfrei

5 Kommentare

  1. cui bono? sagt:

    siehe auch „https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php“

    Der dargestellte IQ wurde aus den Ergebnissen von 9 internationalen Studien gebildet…

    Alles „R assisten“???

    • cui bono? sagt:

      Und noch 2 Faktoren:

      1. Faule konnten in unseren klimatischen Bedingungen früher nicht überleben und dadurch mussten die Menschen lernen zu planen und für den Winter vorzusorgen.

      2. An der Spitze sind Länder in den Bildung von der Gesellschaft sehr geschätzt und erstrebenswert ist

  2. Bernd Sydow sagt:

    In Artikel 5(3) GG heißt es u.a. „Forschung und Lehre sind frei“. Ich gehe davon aus, daß in der US-amerikanischen Verfassung Vergleichbares steht. Wenn aber die Forschung frei ist, so bedeutet das auch, daß über deren Ergebnisse frei – also unabhängig vom Zeitgeist – gesprochen werden darf.

    Daß die durchschnittliche Intelligenz der schwarzen Rasse geringer ist als jene der weißen Rasse, ist natürlich nicht erst seit Watsons Untersuchungsergebnis von 2007 bekannt. Schon zuvor wußte man das, und man vermutete, daß dies eigentlich nur genetische Ursachen haben kann. Ein Bekannter von mir (verstorben), der für einige Jahre als Ingenieur in Schwarzafrika tätig war, bestätigte den Intelligenzunterschied. Wer jedoch ein seriöses Forschungsergebnis wie dieses bzw. dessen Wissenschaftler James Watson als „rassistisch“ bezeichnet, bei dem kommt man nicht umhin, ihm eine sehr geringe Intelligenz zu bescheinigen!

    Aber Intelligenz allein ist nicht alles, man kann diesbezügliche Defizite in gewissem Rahmen durch mehr Wissen und mehr Bildung kompensieren. Also, ihr Stämme und Völker Schwarzafrikas, seid diszipliniert und lernt, lernt, lernt! Euer Heimatkontinent ist Afrika, nicht Europa!

  3. Südwester sagt:

    Man vergleiche einmal die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung Haitis und der Dominikanischen Republik. Oder man schaue sich die unterschiedliche Entwicklung der „Mischlinge“, der Inder, und der Schwarzen in Südafrika an. Wenn alles andere gleich ist, wo liegt dann der entscheidende Unterschied?

  4. Pack sagt:

    „Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt …“
    Der Glaube steht über der Erkenntnis?!
    Oder, wieder welche, die nie irren?

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