New York. Die Open Society-Stiftung des „Philanthropen“ und Großspekulanten George Soros, die sich in den letzten zwanzig Jahren auf professionelle Wühlarbeit gegen unerwünschte Regierungen spezialisiert hat, kann durchstarten und sich für die nächsten Putschversuche rüsten. Ihr Gründer, der 87jährige Soros, hat der Stiftung jetzt nämlich ein gigantisches Vermögen überschrieben.
Wie das „Wall Street Journal“ und die „New York Times“ mitteilen, soll es sich um eine Summe von 18 Milliarden Dollar handeln, was ein Großteil des Soros-Vermögens wäre. Die Übertragung des Vermögens sei schrittweise in den vergangenen Jahren erfolgt, aber erst jetzt publik geworden.
Damit sei Soros’ Open Society Foundation die zweitgrößte Stiftung in den USA hinter der Organisation von Microsoft-Gründer Bill Gates. Die Stiftung engagiert sich weltweit mit unzähligen Projekten für „Demokratie“, „Menschenrechte“ und Zuwanderung. Auch in den USA organisierten Soros-Organisationen Massenproteste nach der Amtsübernahme des neuen Präsidenten Donald Trump. Im Wahlkampf 2016 unterstützte Soros die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. (mü)