Moskau. Die russischen Streitkräfte sollen in den kommenden Jahren mehr als 2.000 Stück des neuen Hightech-Panzers T-14 „Armata“ erhalten. Das teilte der Generaldirektor des produzierenden Konzerns, des Rüstungsherstellers Uralvagonzavod, Oleg Sijenko, jetzt im Rahmen einer Rüstungsmesse in Baku mit.
Sijenko deutete bei dieser Gelegenheit an, daß sein Rüstungskonzern im Augenblick noch nicht über die erforderlichen Kapazitäten verfüge, um den Staatsauftrag bereits in vollem Umfange ausführen zu können: „Das Verteidigungsamt steuert eine Vertragsbasis für das Militär an. Deshalb hoffen wir, daß mehr Menschen eine Umschulung absolvieren und die Lieferungen dann ausgebaut werden.“
Eine erste Liefertranche umfaßt lediglich 100 Stück des international gefeierten „Superpanzers“. Sie werden bei zwei Panzerarmeen in den Bezirken Moskau und Woronesch ihren Dienst aufnehmen.
Der T-14 „Armata“ steht kurz vor der Serienproduktion. Moskau hatte das Kampffahrzeug letztes Jahr als neue Panzergeneration vorgestellt. Als Novum gilt unter anderem der unbemannte ferngesteuerte Turm. Weitere Trümpfe sind eine Kanone vom bemerkenswerten Kaliber 152 Millimeter sowie eine Tarnkappen-Beschichtung. (mü)
Das finde Ich auch! Darum werden der T 14 armater und der T 90 M die haüptkampfpanzer bilden. Denn der T 90 M hat sehr viele Technik vom T 14 drin soi auch die neue Kanone und das Afganit Schutzsystem
Ich finde den T-14 vom Prinzip her sehr innovativ. Das zeigt mir die Entwicklung im Panzerbau der Zukunft. Bin gespannt, wie die Elektronik sich im Dauereinsatz, sowie durch die allgemeine Alterung schlagen wird. Da liegt für mich das eigentliche X in der Rechnung. Mein Favorit ist die letzte Entwicklungsstufe des T-90. Ist für mich ein schöner Panzer mit all seinen Stärken und Schwächen!!!
Interessant: Das ist genau die Art von Panzer, die Deutschland schon vor 20 Jahren bauen wollte. Aber nach dem Zerfall der Sowjetunion 1990 sah die Regierung keinen Anlaß, das erforderliche Geld zu investieren und so hat man lieber bis heute am altehrwürdigen Leopard 2 rumgebastelt.
Einer der großen Vorteile dieses Models: Unbemannter Turm, hohe Automatisierung => nur 3 Mann Besatzung, die sich alle zusammen in einer kleinen Kabine mit weniger Aufwand schützen lassen. Daher nur 48 t Gewicht (Leo 2: 62 t) und bei gleicher Leistung höhere Beweglichkeit: maximale Geschwindigkeit: 90 km/h (Leo 2: 70 km/h).
Nachteil: Durch höhere Abhängigkeit von der Technik wird der T-14 bei Schäden schnell komplett unbrauchbar. Diese Schäden können durch Beschuß auftreten oder einfach nur durch Fehler bei Konstruktion oder Herstellung. Der sowjetische Panzer IS-2 (WK2) ist z.B. häufiger durch technische Mängel ausgefallen, als durch Feindeinwirkung. Der erfolgreiche T-34 war dagegen so primitiv, daß man ihn ohne Abnahme direkt vom Band an die Front geschickt hat.
Ergänzung: Wenn’s dumm kommt, könnte der T-14 sowas werden wie das US-Kampfflugzeug F-35, das 10 Jahre nach Indienststellung wegen ständiger Defekte heute noch nicht einsatzfähig ist.
https://zuerst.de/2016/09/26/dauerskandal-um-top-kampfjet-us-hightech-jaeger-f-35-faengt-feuer/