Ehrung eines Gleichgeschalteten: Nationalpreis für Grönemeyer

7. April 2026
Ehrung eines Gleichgeschalteten: Nationalpreis für Grönemeyer
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Weimar. Herbert Grönemeyer erhält den Deutschen Nationalpreis 2026. Die Deutsche Nationalstiftung würdigt damit seine künstlerische Leistung, vor allem aber sein „demokratisches Engagement“. Die Verleihung findet laut Stiftung am 23. Juni in Berlin statt.

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Stiftungsvorsitzender Thomas Mirow erklärte, Grönemeyer habe deutsche Pop-Geschichte geschrieben, hebt aber vor allem seine politischen „Vedienste“ hervor: „Sein stetiger Einsatz für eine offene, freiheitliche Gesellschaft und sein glaubwürdiges Plädoyer für soziale Gerechtigkeit haben ihn darüber hinaus für viele Menschen zum Vorbild werden lassen.“

Darüber kann man streiten. Der inzwischen 69jährige Musiker, der stimmlich und musikalisch den Höhepunkt seiner künstlerischen Laufbahn deutlich hinter sich hat, profilierte sich in den letzten Jahren überwiegend als systemkonformer und rabaukenhafter Einpeitscher gegen „Rechts“. Im Dezember forderte er die Aufnahme von Afghanen, denen die „Ampel“-Regierung ein Leben in Deutschland in Aussicht gestellt hatte (und zu deren Überführung nach Deutschland die grüne Ex-Außenministerin Annalena Baerbock die deutschen Konsularstellen ausdrücklich angewiesen hatte, bei den vorgelegten Dokumenten nicht so genau hinzuschauen). Auch während der Corona-„Pandemie“ legte Grönemeyer viel Gratismut an den Tag, um im Regierungsjargon gegen Maßnahmenkritiker zu hetzen. 2021 hatte er Impfkritiker öffentlich abgekanzelt. Daß „Pandemie“ und Impfung von einigen genutzt würden, um ihrem Unmut freien Lauf zu lassen, sei „tragisch und fatal“, echauffierte er sich damals gegenüber der dpa.

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Zur Ehrung sagte Grönemeyer mit Blick auf seine Herkunft: „Als Kind des Ruhrgebiets, schon in den 50er-, 60er-Jahren ein Schmelztiegel in Europa, wurde ich groß auf engstem Raum mit Menschen aller Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Ansichten und Spielauffassungen.“ Aus diesen Erfahrungen erwachse eine Verantwortung, die Vielfalt und jeden Menschen zu schützen und gegen Ausgrenzung, Haß und Hetze zu verteidigen. Dabei betätigt sich Grönemeyer selbst gerne als lautstarker Hetzer – 2019 machte er sich bei mehreren Konzerten einen unverhohlenen Antifa-Aufruf zueigen und schwor sein Publikum auf die Parole „Kein Millimeter nach rechts“ ein, wofür er vom damaligen SPD-Außenminister Heiko Maas eigens belobigt wurde.

Der Nationalpreis ist mit rund 30.000 Euro verbunden. Er wird seit 1997 an Menschen und Organisationen vergeben, die sich für eine „demokratische Gesellschaft“ einsetzen. (rk)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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