Washington/Riad. Auch die westlichen Mainstreammedien können inzwischen nicht mehr ausblenden, daß der amerikanisch-israelische Angriffskrieg gegen Iran mehr und mehr zum Desaster wird. Auch nunmehr vier Wochen nach Kriegsbeginn ist die iranische Seite zu schmerzhaften Vergeltungsschlägen in der Lage und zerstört dabei immer wieder hochwertige gegnerische Infrastruktur in der gesamten Region.
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Am vergangenen Freitag erneut ein besonders schmerzhafter Schlag, diesmal gegen die US-Basis „Prinz Sultan“ in Saudi-Arabien. Dabei wurde offenbar ein seltenes Aufklärungsflugzeug vom Typ E-3 „Sentry“ schwer beschädigt oder gar zerstört. Damit würde sich die ohnehin kleine Flotte dieser US-Spezialmaschinen auf nur noch 15 Exemplare verkleinern. Eine offizielle Stellungnahme aus Washington stand am Sonntag noch aus.
Der Einschätzung liegen Bilder zugrunde, die Angehörige der US-Luftwaffe in sozialen Netzwerken veröffentlichten. Bereits zuvor hatten Satellitenaufnahmen dichten Rauch über jenem Bereich der Basis gezeigt, auf dem die E-3-Flugzeuge stationiert waren. Nun scheinen Details wie eine erkennbare Hecknummer den Verdacht zu erhärten. Auch das charakteristische Radar, das auf dem Rumpf montiert ist, ist auf einem der Fotos offenbar abgesprengt zu sehen.
Bekannt war bislang, daß bei dem Angriff zwölf US-Soldaten verletzt wurden, zwei davon schwer. Zudem meldeten Quellen Schäden an mehreren Tankflugzeugen des Typs KC-135. Als Angriffswaffen kommen iranische Raketen und Kamikaze-Drohnen in Betracht.
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Die E-3 „Sentry“ ist für die US-Streitkräfte essentiell. Sie überwacht den Luftraum in einem Radius von bis zu 400 Kilometern und koordiniert komplexe Einsätze. Kampfflugzeuge wie die F-35 können dank ihrer Unterstützung ihr eigenes Radar abschalten und bleiben für Gegner „unsichtbar“. Auch Drohnen lassen sich mit dem leistungsfähigen System frühzeitig erfassen.
Ersatz ist nicht in Sicht. Die moderneren E-7 „Wedgetail“ sollen der US-Luftwaffe erst ab 2028 zugeführt werden. (mü)
Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei
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