Brüssel/Washington. Der aus dem Donbass stammende Ex-US-Offizier und Militärexperte Stanislaw Krapiwnik wartet mit einer dramatischen Prognose auf: Europa drohe infolge der Zerstörungen im Iran-Krieg noch in diesem Jahr eine Hungersnot. Beschädigte Öl- und Gasanlagen im Mittleren Osten, so Krapiwnik im Duran-Podcast, ließen sich nicht zeitnah reparieren. Mindestens eineinhalb bis zwei Jahre werde der Wiederaufbau dauern – und noch ist ein Ende der Kampfhandlungen nicht in Sicht. Schon derzeit fehlen auf dem Weltmarkt 20 bis 25 Prozent des weltweiten Angebots an Flüssiggas, Öl und Dünger.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Besonders prekär sei die Lage bei chemischen Düngemitteln. Rußland halte 40 Prozent der globalen Produktion, Saudi Arabien und Katar gemeinsam weitere 25 bis 30 Prozent – doch deren Anlagen stünden still. Europa wiederum habe seine eigene Düngemittelindustrie im Zuge der Sanktionen gegen Rußland 2022 „vor die Wand gefahren“, so Krapiwnik.
Die Aussaat in Südeuropa laufe bereits, in Mittel- und Nordeuropa stehe sie unmittelbar bevor. Doch der benötigte Dünger fehlt. Die Folgen werden nach Einschätzung des Experten massive Preissteigerungen und in den ärmeren Bevölkerungsschichten „realer Hunger oder gar Hungertote“ sein.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Auf die Frage nach möglichen Reaktionen europäischer Regierungen antwortet Krapiwnik: „Am leichtesten für die europäischen Regierungen ist es, einen repressiven Polizeistaat einzuführen, was sie vermutlich auch tun werden.“ Er erwartet Rationierungen und wachsenden Druck zur Abschiebung von Migranten. „Dazu wird es nicht kommen, aber es wäre ein logischer Schritt“, fügt er hinzu.
Der Duran-Moderator Alexander Mercouris ergänzte, in den europäischen Hauptstädten ziehe niemand das einzig Erforderliche in Erwägung: die Sanktionen gegen Rußland aufzuheben und in Washington auf ein Ende des Iran-Krieges zu drängen. Vor zehn Tagen hatte auch China seine Düngerexporte drastisch beschränkt. (mü)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin