Löbau. Ein längst überfälliger außenpolitischer Paukenschlag: AfD-Chef Tino Chrupalla drängt auf einen Kurswechsel in der deutschen Sicherheits- und Innenpolitik und bekräftigte auf einem Parteitag im sächsischen Löbau die Forderung nach einem vollständigen Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland. Er bezog sich dabei auf das Parteiprogramm. „Fangen wir an, das umzusetzen mit dem Abzug der US-Truppen aus Deutschland“, erklärte Chrupalla.
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Er verwies in diesem Zusammenhang auf Spanien, das den USA nach Ausbruch des Krieges am Persischen Golf die Nutzung eigener Basen für Angriffe untersagt hatte. Deutschland solle sich militärisch zurückhalten und nicht weiter in internationale Einsätze einbinden lassen.
Chrupalla sieht seinen Vorstoß im größeren strategischen Kontext: „Wir müssen uns weiterentwickeln von einer Oppositionspartei zu einer Regierungspartei“, sagte er. Die Wähler erwarteten konkrete Machtperspektiven. Als Zielmarke nannte er das Jahr 2029, das „das Jahr des neuen Deutschlands“ werden müsse.
Das Verhältnis zur NATO und den USA wird in der AfD durchaus kontrovers gesehen. Obwohl die Grundsatzforderung nach einem NATO-Austritt im Parteiprogramm niedergelegt ist, gibt sich das Lager der Transatlantiker lautstark. Umso überfälliger war Chrupallas Vergatterung des Parteivolks auf eine zentrale außenpolitische Forderung der AfD. (rk)
Bildquelle: Flickr/U.S. Army Photo by Lacey Justinger, 7th Army Training Command/CC BY 2.0
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