Verfolgte Christen: AfD prangert israelischen Landraub an

1. April 2026
Verfolgte Christen: AfD prangert israelischen Landraub an
International
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Foto: Symbolbild

Brüssel. Der AfD-Europaabgeordnete Tomasz Froelich fordert eine Neuausrichtung der europäischen Außenpolitik angesichts zunehmender Gewalt gegen Christen im Nahen Osten. „Christen sind die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft – im Nahen Osten ist diese Verfolgung besonders stark“, erklärte er. „Wer Christen verfolgt, darf nicht von Brüssel und Berlin hofiert und finanziert werden.“

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Auslöser der Forderung sind jüngste Berichte über eine Eskalation im Westjordanland. Weihbischof William Shomali aus Jerusalem schilderte dem Sender „EWTN News“ systematische Übergriffe. Besonders betroffen sei das christliche Dorf Taybeh. Fahrzeuge seien in Brand gesetzt worden, christliche Bewohner würden zunehmend daran gehindert, ihr eigenes Land zu betreten. Sogar ein amerikanischer Botschafter habe die Region besucht und Maßnahmen angekündigt. „Er versprach, etwas zu tun, aber es wurde nicht viel unternommen“, so Shomali.

Auch in Birzeit suchten aggressive israelische Siedler die Menschen in Häusern und an Arbeitsplätzen auf, um sie einzuschüchtern. In Beit Sahour, dem Heimatort Shomalis, sei ein Grundstück einer christlichen Familie von Siedlern betreten worden. Diese hätten eine israelische Flagge aufgestellt, „um zu verdeutlichen, daß das Land nun israelisch sei“. Die Familie besitze einen offiziellen Eigentumsnachweis.

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Zudem haben Siedler das Gelände eines Klosters nahe Bethlehem in Besitz genommen, auf dem Ordensschwestern einen Hügel mit Olivenbäumen bewirtschafteten. Froelich stellte fest, daß „radikale israelische Siedler palästinensische Christen aus ihren Dörfern vertreiben“. Selbst Orte mit fast ausschließlich christlicher Bevölkerung seien betroffen.

Auch mit Blick auf Syrien kritisierte der Abgeordnete die EU: „Dennoch rollt die EU den neuen Machthabern in Damaskus den roten Teppich aus und sagt ihnen Milliardenbeträge zu. Das ist inakzeptabel.“ Er forderte: „Der Schutz der Christen im Nahen Osten hat oberste Priorität und muß eine unverhandelbare Konditionalität in unserer Außen- und Entwicklungspolitik werden.“ (mü)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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