Die Kriegswirtschaft kommt: Produziert VW bald für Israel?

1. April 2026
Die Kriegswirtschaft kommt: Produziert VW bald für Israel?
Wirtschaft
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Foto: Symbolbild

Wolfsburg/Osnabrück. Der Bundeswehrverband, einer der wichtigsten Multiplikatoren für die Sicherheitspolitik der Bundesregierung, hat angemahnt, daß sich Europa auf eine „Kriegswirtschaft“ einstellen müsse. Hintergrund der Forderung ist einerseits die Befürchtung, daß auf die USA unter Präsident Donald Trump kein „Verlaß“ mehr ist, und andererseits das dürftige Tempo der deutschen Aufrüstung.

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Vielen schwächelnden Industriebetrieben würde die Umstellung auf eine Kriegswirtschaft neue Perspektiven eröffnen. Volkswagen ist so ein Fall. Der in die Krise geratene Autobauer verhandelt mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael über eine Zukunft für das von der Schließung bedrohte Werk Osnabrück. Wie die „Financial Times“ berichtet, könnte VW dort künftig Teile des Raketenabwehrsystems „Iron Dome“ fertigen. Alle 2300 Arbeitsplätze blieben bei einem solchen Deal erhalten, schreibt das Blatt. „Das Ziel ist es, alle zu retten, vielleicht sogar zu vergrößern“, wird ein Insider zitiert.

Die Produktion soll demnach für den europäischen Markt bestimmt sein. Auch die Bundesregierung unterstützt die Pläne.

Eine Kooperation wäre das bisher prominenteste Beispiel für das wachsende Zusammengehen von Auto- und Rüstungsindustrie. VW war bereits über seine Tochter MAN mit Rheinmetall im Militärlastwagen-Geschäft aktiv. „Mit dem angedachten Abschluß bestätigt sich ein Trend, wonach die deutsche Automobilindustrie verstärkt den Schulterschluß mit der Rüstungsindustrie sucht“, sagt Charme Rykower von der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer dem „Handelsblatt“. Darin liege eine „große Chance“.

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Nach Informationen des „Handelsblatts“ führen mehrere israelische Rüstungsfirmen Gespräche mit deutschen Autobauern. „Das ist erst der Anfang“, zitiert das Blatt den Gründer eines israelischen Rüstungs-Start-ups.

Vorgesehen ist, in Osnabrück Schwerlast-Lkw, Abschußvorrichtungen und Stromgeneratoren für das „Iron Dome“-System zu produzieren. Deutschland gilt aus israelischer Sicht wegen der geografischen Nähe und einer bestehenden vertrauensvollen Kooperation als idealer Partner. (he)

Bild von Dice Me auf Pixabay

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