Diesmal wegen Versorgungsengpässen: Kommt im April der Lockdown?

30. März 2026
Diesmal wegen Versorgungsengpässen: Kommt im April der Lockdown?
Wirtschaft
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Foto: Symbolbild

Austin/Texas. Von Mainstream-Medien und Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt rollt auf Europa der nächste große Lockdown zu. Diesmal braucht die Politik dafür keinen Virus wie 2020 Corona – die Folgen des Krieges am Persischen Golf sind völlig ausreichend. Die Richtung gab jüngst Shell-Chef Wael Sawan vor – nach seiner Einschätzung steuert Europa auf Versorgungsengpässe zu. Der Konzernlenker sagte auf der CERAWeek-Konferenz in Texas: „Südasien war als erstes davon betroffen. Es verlagerte sich nach Südostasien, Nordostasien und im Laufe des April verstärkt nach Europa.“

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Sawans Prognose verbreitete sich wie ein Lauffeuer und zog unmittelbare Konsequenzen nach sich: asiatische Abnehmer sicherten sich Flüssiggasladungen, die eigentlich für Europa bestimmt waren. Seit dem 3. März wurden mindestens elf LNG-Tanker umgeleitet, die ursprünglich europäische Häfen anlaufen sollten. Schiffe aus den USA und Nigeria fahren nun nach Indien, Taiwan oder Ostasien – und Europa droht eine handfeste Energiekrise.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnte bereits vor möglichen Knappheiten Ende April oder Mai, falls der Konflikt andauere. Die Gasspeicher sind nach dem kalten Winter ohnehin stark entleert.

Die Politik hat diesmal leichtes Spiel, weil sie sich auf offenkundige Fakten stützen kann – die Straße von Hormus ist blockiert. Und Gas aus Rußland kommt aus Solidarität mit der Ukraine nicht in Frage. Die Preise für Gas und Treibstoff werden drastisch steigen, eine bevorstehende Kältewelle könnte die Lage verschärfen.

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Passend dazu hat die Internationale Energieagentur (IEA) mit Datum vom 20. März einen radikalen 10-Punkte-Plan vorgestellt, der Regierungen weltweit dazu drängt, weitreichende Beschränkungen des Ölverbrauchs zu verhängen – allesamt Maßnahmen, die auf drastische Einschränkungen der persönlichen Freiheit hinauslaufen. Konkret wird die Absenkung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Einführung autofreier Sonntage, die Verpflichtung zu Homeoffice und eine aggressive Förderung öffentlicher Verkehrsmittel angesprochen. Daß dieser Maßnahmenkatalog perfekt zur Agenda des „Great Reset“ paßt, mit dem die Weltöffentlichkeit erstmals im Corona-Jahr 2020 konfrontiert wurde, ist kaum ein Zufall. Zentrale Ziele sind dabei bekanntlich ein Abbau des privaten Fahrzeugbesitzes und der individuellen Mobilität überhaupt.

Die Versorgungsengpässe wegen des Irankrieges kommen bei alledem wie gerufen. An Fahrverboten und jeder Menge weiterer Einschränkungen führt kaum ein Weg vorbei. Es würde nicht überraschen, wenn im April das Lockdown-Regime zurückkäme. (mü)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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