Hamburg. Am fehlenden Geld ist der Bau neuer Asylunterkünfte noch nie gescheitert. Ein besonders krasser, will sagen: kostspieliger Fall wird aus dem Hamburger Stadtteil Duvenstedt gemeldet. Dort wird für die 320 Plätze eines neuen Asylantenheims am Puckaffer Weg die stolze Summe von rund 22,8 Millionen Euro veranschlagt. Pro Platz sind das mehr als 71.000 Euro. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 geplant.
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Die AfD-Abgeordnete Peggy Heitmann spricht von „astronomischen Summen“: „Über 22 Millionen Euro für eine einzige Unterkunft – der rot-grüne Senat hat Maß und Mitte völlig verloren.“ Sie wirft der Stadtregierung eine Politik nach dem Prinzip „bauen, bezahlen, beschwichtigen“ vor. Die Sorgen der Anwohner würden dabei chronisch mißachtet. „Dieser Bau geht zulasten der steuerzahlenden Bürger. Hamburgs Flüchtlingsunterkünfte sind Kriminalitätsschwerpunkte mit jährlich tausenden Polizeieinsätzen.“
Der Senat verteidigt das Projekt unterdessen. Die Bau- und Betriebskosten pro Platz und Tag lägen unter dem Durchschnitt vergleichbarer Modulbauten, heißt es. Die Gesamtinvestition bleibt dennoch außergewöhnlich hoch. Ein Vergleich mit anderen Großstädten zeigt nach Angaben der AfD, daß die Hamburger Kosten deutlich über dem üblichen Niveau liegen.
Die AfD-Abgeordnete Heitmann hält den Standort wegen darüber hinaus der mangelhaften Verkehrsanbindung für ungeeignet. Der Bau sei „völlig unverantwortlich“. Dieses Argument hat freilich noch niemals den Bau einer Asylunterkunft verhindert – anders als Hunderttausende zugewanderter Kostgänger ist der einheimische Souverän kein Maßstab für die deutsche Politik. (rk)
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