London. Großbritannien suhlt sich in nationaler Selbstverstümmelung – jetzt auch auf den Banknoten. Die Bank of England verbannt legendäre Persönlichkeiten der britischen Nationalgeschichte von den Pfundnoten und ersetzt sie durch Fischotter und Dachse. Jane Austen und Winston Churchill müssen weichen – für Füchse und Hasen.
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Konservative Politiker reagieren mit Empörung. Der frühere Wirtschaftsminister Kevin Hollinrake nannte die Entscheidung gegenüber der „Daily Mail“ „völlig irre“. Großbritanniens Währung sollte „Stolz auf die Giganten unserer Vergangenheit haben und sie ehren“. Der konservative Parlamentsabgeordnete Sir Jacob Rees-Mogg geißelte die Aktion scharf: „Es sagt alles, was man über die mangelnde Ernsthaftigkeit der Bank wissen muß. Banknoten nutzen Symbolik, um Macht und Wert auszudrücken – niedliche kleine, pelzige Dinger tun weder das eine noch das andere.“
Die Zentralbank rechtfertigt den Schritt mit technischen Argumenten. Chefkassiererin Victoria Cleland behauptet, das „Natur-Thema“ mache die Scheine fälschungssicherer. Zudem hätten sich bei einer Umfrage 60 Prozent für Wildtiere ausgesprochen.
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Dabei entbehrt die Debatte nicht einer historischen Ironie. Über den früheren Kriegspremier Winston Churchill läßt sich streiten. Doch statt sich einer ehrlichen Auseinandersetzung zu stellen, radiert die Bank of England die Geschichte lieber komplett aus. Nur das Porträt des Monarchen darf vorerst bleiben. Wenn die Tilgung der britischen Geschichte aber so weitergeht, prangt auf den Pfundnoten bald kein König mehr, sondern ein genderneutrales Eichhörnchen in Regenbogenfarben. (mü)
Bild von InspiredImages auf Pixabay
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