Trumps Blockade stranguliert Kuba: „Ich kann machen, was ich will“

23. März 2026
Trumps Blockade stranguliert Kuba: „Ich kann machen, was ich will“
International
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Foto: Symbolbild

Havanna. Kuba erlebt in diesen Tagen die schwerste Energiekrise seit der Revolution in den fünfziger Jahren. Am Montag brach das Stromnetz der Zuckerinsel vollständig zusammen, mehr als zehn Millionen Menschen waren ohne Elektrizität. Es handelte sich um einen „kompletten Disconnect“ des Sistema Eléctrico Nacional, wie die Behörden mitteilten. Der Ausfall ist der dritte landesweite Blackout binnen vier Monaten und Teil einer Serie von Zusammenbrüchen, die das Land seit 2024 heimsuchen. So heftig wie diesmal war es jedoch noch nie. Bis zum Dienstag kehrte in weiten Teilen des Landes der Strom schrittweise zurück, doch Millionen Menschen blieben weiterhin ohne Versorgung.

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Die Regierung benennt als Hauptgrund für die desolate Lage den dramatischen Treibstoffmangel. Kubas veraltete thermoelektrische Kraftwerke sind auf Schweröl angewiesen, doch die wichtigste Bezugsquelle ist versiegt: seit mehr als drei Monaten liefert Venezuela, das zuvor 35.000 Barrel pro Tag nach Kuba schickte, kein Öl mehr – im Januar ließ US-Präsident Trump kurzerhand den venezolanischen Präsidenten Maduro entführen und riß damit die Ölvorräte des Landes an sich. Washington droht jedem Land mit Zöllen, das Treibstoff nach Kuba liefert. Die Insel selbst kann nur 40 Prozent ihres Bedarfs aus eigener Förderung decken.

Präsident Miguel Díaz-Canel stellt klar: „Wir haben seit drei Monaten kein Öl erhalten.“ Die Regierung spricht offen von einer „US-Blockade“. Die Folgen des Blackouts sind verheerend: kein Wasser, verdorbene Lebensmittel, abgesagte Operationen. Viele Kubaner sind 16 Stunden und mehr täglich ohne Strom. Es kam bereits zu Unruhen.

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Unterdessen setzt US-Präsident Trump darauf, daß ihm Kuba wie eine reife Frucht in den Schoß fällt. Er hat angekündigt, daß nach dem Irankrieg Grönland und Kuba dran seien. Seine Wortwahl Journalisten gegenüber verrät die Attitüde eines Despoten: er rechne mit der „Ehre“, das Nachbarland „in irgendeiner Form zu übernehmen“, sagte er am Montag vor Journalisten, und: „Ich meine, ob ich es befreie oder übernehme – ich glaube, ich kann damit machen, was ich will.“ (rk)

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