Kein Wort vom Frieden: Wie sich die Großkirchen auf den Krieg vorbereiten

19. März 2026
Kein Wort vom Frieden: Wie sich die Großkirchen auf den Krieg vorbereiten
National
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Foto: Symbolbild

Berlin/Fulda. Auch die beiden Großkirchen haben sich offenbar längst vom Frieden verabschiedet und bereiten sich auf einen künftigen militärischen Konflikt vor. Ein internes Papier mit dem Titel „Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall“ – kurz GOD – ist an die Öffentlichkeit gelangt. Eine christliche Antimilitarismus-Seite stellte das 26seitige Dokument ins Netz.

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Es offenbart einen erheblichen bürokratischen Apparat, den die Kirchen für den Ernstfall aufbauen. Deutlich wird aber auch, daß es Widerstand gegen diesen Kurs gibt. Schon die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann hatte sich gegen den GOD gewandt. Die „Ökumenische Initiative zur Abschaffung/Reform der Militärseelsorge“ formuliert es drastisch: „Im Kriegsfall sollen wir Todesnachrichten überbringen, uns um die Witwen und Waisen kümmern, mit dem Militär zusammenarbeiten und ansonsten für ‚Ruhe und Ordnung‘ sorgen.“

Die Existenz des GOD legt nahe, daß Kirche und Bundeswehr die Wahrscheinlichkeit eines baldigen Konflikts für hoch halten. Als Gegner wird – im Kielwasser des bundesdeutschen Mainstreams – Rußland ausgemacht. „Alle relevanten Akteure aus Militär, Nachrichtendiensten und Wissenschaft warnen davor, daß Rußland bereits vor Ende dieses Jahrzehnts in der Lage sein könnte, NATO-Gebiet anzugreifen“, heißt es.

Die Autoren erwarten keine Kämpfe auf deutschem Boden, sondern „nur“ den Bündnisfall: Deutschland als logistische Drehscheibe für Truppen und Material, dazu Fluchtbewegungen von Ost nach West. Die Verlustzahlen würden gleichwohl hoch sein: „Aufgrund der Erfahrungen aus dem Angriffskrieg Rußlands gegen die Ukraine sollte von einer hohen Anzahl an Verwundeten und Gefallenen ausgegangen werden.“ Hinzu kommen Angriffe auf Infrastruktur, Cyberattacken, Sabotage und Terrorakte mit Massentraumatisierungen unter der Zivilbevölkerung.

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Die Zivilbevölkerung werde während der Truppentransporte „Einschränkungen in bisher unbekanntem Ausmaß“ erleiden, was zusätzlichen „Betreuungsbedarf“ generiere – eine Formulierung, die nach geistlicher Ruhigstellung klingt. Die Kirchenleitungen sollen ihre Gemeinden mit „gesicherten Informationen“ versorgen, womöglich in Anlehnung an die Impfkampagnen der Corona-Zeit, als die Kirchen ebenfalls als Transmissionsriemen der offiziellen Sicht fungierten.

Vieles ist vorbereitet: etwa Beerdigungen von Gefallenen, notfalls in der Masse, wenn „ein Transport in die Heimat nicht mehr möglich ist“. Es gibt sogar „Liturgien und Hilfen für Trauerfeiern und Bestattungen mit einer größeren Anzahl von Gefallenen.“ Nur eines fehlt: der prinzipielle Widerstand gegen die vermeintlich unausweichliche Kriegslogik. (rk)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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