Kiew/Moskau. Erst vor kurzem drohte der ukrainische Präsident Selenskyj dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán kaum verklausuliert mit seiner Ermordung und verstörte damit sogar seine Unterstützer im Westen. Er drohte, wegen der Blockade weiterer EU-Gelder für Kiew durch Ungarn Orbáns Telefonnummer an seine Soldaten weiterzugeben, die sich dann mit ihm „in ihrer eigenen Sprache unterhalten“ würden.
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Bei den Verbündeten des Westens werden solche Drohungen jetzt offenbar zur Norm. Jetzt hat auch die russischsprachige Sprecherin der israelischen Streitkräfte, Anna Ukolowa, in einem Interview mit dem russischen Radiosender RBK für Aufsehen gesorgt. Gefragt nach den technischen Fähigkeiten, die zur Tötung von Ajatollah Chamenei führten, und ob Ähnliches auch in Moskau möglich wäre, antwortete Ukolowa ausweichend, aber deutlich. Das israelische Militär verfüge über ziemlich umfangreiche Fähigkeiten, wie die Beseitigung der iranischen Führung gezeigt habe. Sie betonte: „Niemand, der uns schaden will, wird ungeschoren davonkommen“, und fügte hinzu: „Ich hoffe, daß Moskau Israel derzeit nichts Böses will.“
Diese Äußerungen lösten in Rußland Empörung aus. Der dem Kreml nahestehende Publizist und Geopolitiker Alexander Dugin reagierte umgehend auf der Plattform X. Er interpretierte Ukolowas Worte als unverhohlene Drohung: sollte Russland eine anti-israelische und pro-iranische Haltung einnehmen, werde die IDF-Sprecherin offen damit drohen, Präsident Wladimir Putin zu beseitigen. Tatsächlich ließ die israelische Militärsprecherin durchblicken, Israel kontrolliere alle Webcams in Rußland und könne jederzeit jede gewünschte Zielperson treffen – einschließlich Putins.
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Hintergrund der Spannungen ist die jüngste Eskalation am Persischen Golf. Zu Beginn der gemeinsamen Operation der USA und Israels gegen den Iran wurde der Oberste iranische Führer Ajatollah Chamenei bei einem Raketenangriff auf seine Teheraner Residenz getötet. Wie die „Financial Times“ berichtete, ermöglichten jahrelang gesammelte Geheimdienstdaten diesen Schlag. Mittlerweile sickerte durch, daß Rußland und China das iranische Militär mit technischer Unterstützung und Satellitendaten versorgen. (mü)
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