Razzia auf Epsteins Ranch: Ein Frankenstein-Labor des Grauens?

18. März 2026
Razzia auf Epsteins Ranch: Ein Frankenstein-Labor des Grauens?
International
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Foto: Symbolbild

Stanley/New Mexico. Trotz des Krieges am Persischen Golf gerät das Epstein-Pädophilen- und Menschenhändler-Netzwerk nicht aus den Schlagzeilen. Jetzt haben FBI-Agenten und örtliche Ermittler auf Epsteins früherer Zorro Ranch im US-Bundesstaat New Mexico eine großangelegte Suche nach möglichen Beweisen für ungeklärte Verbrechen begonnen. Das 7500 Hektar große abgelegene Anwesen steht im Zentrum einer neu eingesetzten staatlichen „Wahrheitskommission“. Deren Ziel ist es, jahrelange Vorwürfe zu untersuchen, denen zufolge auf der Ranch Mädchen mißbraucht und möglicherweise sogar ermordet wurden. Die Kommission war von Abgeordneten ins Leben gerufen worden, weil die Bundesbehörden aus Sicht der Initiatoren versagt haben.

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Hintergrund der Aktion sind seit Jahren kursierende Gerüchte, wonach auf dem Gelände nahe der Ortschaft Stanley Leichen verschleppter Mädchen vergraben sein könnten. In den Epstein-Akten findet sich der Hinweis auf eine frühere Mitarbeiterin, die behauptet haben soll, Epstein habe ihr Geld für das Gebären von „Babys für den Schwarzmarkt“ angeboten. Ein anderer Zeuge, ein ehemaliger Angestellter der Ranch, soll ausgesagt haben, daß auf Anordnung Epsteins und seiner Vertrauten Ghislaine Maxwell zwei ausländische Mädchen in den Hügeln nahe der Ranch begraben worden seien.

Die Demokratin Andrea Romero, die sich für die Einsetzung der Kommission starkmachte, sagte: „Wir haben jahrelang Vorwürfe und Gerüchte über Epsteins Aktivitäten in New Mexico gehört, aber leider haben die Bundesuntersuchungen keine offizielle Dokumentation erstellt.“ Nun solle die Kommission die Lücken schließen und die Versäumnisse untersuchen, „die zu den grauenhaften Vorwürfen von Mißbrauch und Verbrechen auf der Zorro Ranch geführt haben“. Romero berichtete zudem von neuen Zeugenaussagen: „Es melden sich Menschen, die sagen, sie seien betäubt worden, man habe ihnen Geschlechtsorgane und Sperma entnommen, und sie seien um medizinische Geräte herum aufgewacht, ohne zu wissen, wo sie waren oder was mit ihnen passiert ist.“

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Ein Schwerpunkt der Ermittlungen ist auch Epsteins langjähriges Interesse an Eugenik und genetischer Manipulation. Nach Medienberichten soll er geplant haben, die abgelegene Ranch als eine Art „Baby-Ranch“ zu nutzen, um mit seinem Sperma Frauen zu schwängern und eine genetisch „überlegene“ Blutlinie zu schaffen. Ein Opfer notierte in einem codierten Tagebuch, sie sei ein „menschlicher Brutkasten“ gewesen und gezwungen worden, ein Kind zur Welt zu bringen, das ihr anschließend weggenommen wurde. Romero räumte ein, daß diese Vorwürfe „sehr konspirativ“ klängen, betonte aber: „Wir müssen der Wahrheit auf den Grund gehen, was praktisch in unserem eigenen Hinterhof passiert ist.“

Epstein hatte das 13 Quadratmeilen große Anwesen mit Luxus-Hazienda, Gästehäusern und eigenem Flugplatz 1993 erworben. Nach seinem Tod 2019 wurde es 2023 an eine LLC verkauft, die es in „San Rafael Ranch“ umbenannte. Die neuen Eigentümer – die Familie des texanischen Immobilienentwicklers Don Huffines – gewährten den Ermittlern Zugang. Seit Bekanntgabe der Kommission gingen bei den Abgeordneten zahlreiche Hinweise ein. Die Republikanerin Andrea Reeb, frühere Staatsanwältin, sagte: „Die Zorro Ranch hat New Mexico ein blaues Auge verpaßt. Mein Hauptinteresse ist es, zu sehen, ob wir einigen Opfern Gerechtigkeit bringen können.“ (mü)

Bild: Wikimedia/Federal Bureau of Investigation https://www.justice.gov/epstein/doj-disclosures /gemeinfrei

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