Hilden. Die Stadt Hilden bekommt ihren ersten Regenbogen-Zebrastreifen möglicherweise doch nicht. Zumindest dann nicht, wenn es nach der AfD-Ratsfraktion geht. Diese beantragt jetzt, auf die zeitgeistschnittige Regenbogen-Markierung vor dem Bahnhof zu verzichten – acht Monate, nachdem die Politik das Projekt beschlossen hat.
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Am 25. Juni vergangenen Jahres stimmte der Stadtentwicklungsausschuß mit der äußerst knappen Mehrheit von elf zu zehn Stimmen für den Zebrastreifen als Zeichen der Solidarität mit „queeren Menschen“. Die Grünen hatten den Antrag eingebracht, die Stadtverwaltung schlug als Standort den Bahnhofsvorplatz vor. Allerdings warnte sie damals bereits vor möglichen Vandalismusschäden, wie sie sich in anderen Städten inzwischen häufen. Zudem, so ein weiterer Hinweis aus dem Rathaus, handle es sich verkehrsrechtlich um keinen „richtigen“ Zebrastreifen – Fußgänger genössen dort also keinen besonderen Schutz.
Aufgepinselt wurde die Markierung deshalb bis heute nicht. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilt, seien die Arbeiten zwar längst beauftragt, die Umsetzung aber witterungsbedingt noch nicht erfolgt. „Sobald die Witterungsverhältnisse eine fachgerechte Ausführung zulassen und eine konstante Wetterlage gegeben ist, wird die Markierung durch den Jahresvertragsnehmer aufgebracht“, heißt es aus dem Rathaus. Die Kosten beziffert die Verwaltung auf rund 3000 Euro. Bezahlt werden soll aus dem Budget für die Straßenunterhaltung – vorausgesetzt, der AfD-Antrag findet keine Mehrheit.
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Die AfD begründet ihren Vorstoß mit der wirtschaftlichen Lage. Nicht dringliche, rein symbolische Maßnahmen seien insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten zu verschieben oder privat zu finanzieren, heißt es in ihrem Antrag.
Gegen den Regenbogen-Zebrastreifen lief zudem bereits vor acht Monaten eine Online-Petition an – die AfD ist mit ihrem Widerstand also nicht allein. (rk)
Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei
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