Zürich. Stromlinienförmige Zeiten sind normalerweise gute Zeiten für Kabarettisten. Doch die Gesinnungswächter verstehen meist keinen Spaß, und deshalb müssen auch berufsmäßige Spaßmacher aufpassen, daß sie nicht vor dem Kadi landen.
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Ein Betroffener ist der türkischstämmige Komiker, Fernsehmoderator und Schauspieler Kaya Yanar. Er kann wegen der allgegenwärtigen political correctness nicht mehr auf eine seiner beliebtesten Figuren zurückgreifen. Ranjid, der indische Austauschstudent mit starkem Akzent, darf im deutschen Fernsehen nicht mehr auftauchen. Der Comedian bestätigte das jetzt im Gespräch mit dem YouTuber Aaron Troschke. Grund dafür ist die anhaltende Debatte um „Blackfacing“, also das Bemalen von Schauspielern mit schwarzer Farbe, um ihnen das Aussehen eines Schwarzen zu verleihen.
„Ich darf Ranjid in den Medien momentan nicht spielen, wegen Blackfacing“, sagte Yanar in dem Interview. Dabei sei die Kritik keineswegs aus der Community gekommen, die er mit der Figur dargestellt habe. „Ich habe keinen einzigen Inder getroffen, der sich über die Figur beschwert hat“, erklärte der Comedian. Die Reaktionen von Menschen mit indischen Wurzeln seien durchweg positiv oder neutral gewesen.
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„Ranjid“ war Anfang der 2000er Jahre in der Comedy-Sendung „Was guckst du?!“ zum Kult geworden. Die Figur des indischen Studenten mit gebrochenem Deutsch sorgte damals regelmäßig für Lacher und verhalf Yanar in Deutschland zum Durchbruch. Heute ist eine solche Darstellung kaum noch denkbar – an den meisten Sendern hat längst die Wokeness Einzug gehalten, weshalb vermeintliche ethnische „Stereotype“ wie „Ranjid“ heute geächtet sind. Auch ähnliche Figuren sind aus dem Fernsehen weitgehend verschwunden.
Yanar ist derzeit mit seiner letztem Programm auf Tour. Erst kürzlich attestierte er dem deutschen Fernsehen wegen der zahllosen Denk- und Sprechverbote eine rundum „verlogene Diskussion“. (rk)
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