Metall- und Elektroindustrie: „Größte Krise seit Gründung der Bundesrepublik“

12. März 2026
Metall- und Elektroindustrie: „Größte Krise seit Gründung der Bundesrepublik“
Wirtschaft
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Foto: Symbolbild

Berlin. Der Metall- und Elektroindustrie droht ein gewaltiger Abbau von Arbeitsplätzen. Allein in diesem Jahr könnten bis zu 150.000 Arbeitsplätze verschwinden, warnt Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung, und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, so Zander. Die Branche stecke „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

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Als Ursachen nennt der Wirtschaftsvertreter eine verfehlte Politik: zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, explodierende Sozialabgaben und eine erdrückende Bürokratie. Der versprochene Bürokratieabbau sei eine Farce. Zander spricht von einem Staatsversagen und fordert radikale Konsequenzen: man müsse „natürlich auch Bürokraten abbauen“. Die öffentlichen Verwaltungen blähten sich auf und fräßen die Steuergelder der Bürger.

Die Bilanz der Branche ist niederschmetternd. Seit nunmehr zwei Jahren steckt Deutschland in der Rezession, seit 2018 gingen bereits 270.000 Arbeitsplätze verloren. Im vergangenen Monat fiel die Beschäftigtenzahl unter 3,8 Millionen – der niedrigste Stand seit 2015. Und ein vermeintliches Auftragsplus im letzten Quartal 2025 entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Taschenspielertrick: es verdankt sich allein staatlich finanzierten Rüstungsaufträgen. Ohne diese von Steuerzahlern bezahlten Großaufträge sähe die Auftragslage noch viel katastrophaler aus. Umso schlimmer, daß die Politik die Talfahrt mit ihrem ungehemmten Klimawahn und der jährlich steigenden CO2-Bepreisung sehenden Auges noch schlimmer macht. (se)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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