Berlin. Das gefällt der linken „taz“ überhaupt nicht: beim freien Journalisten Leon Enrique Montero, der unter anderem für die sie und den „Spiegel“ arbeitet, kam es am 11. Februar zu einer Hausdurchsuchung. Die Polizei stellte elektronische Geräte und Datenträger sicher. Die „taz“ informierte darüber und beklagte den Eingriff in die Pressefreiheit. Nach Medieninformationen ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen Montero wegen des Verdachts der Körperverletzung.
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Er soll an einem Übergriff auf zwei Männer beteiligt gewesen sein. Beide erlitten Frakturen, Prellungen und Hämatome; bei einem wurde ein Beinbruch diagnostiziert. Der Vorfall ereignete sich im Umfeld einer Demonstration unter dem Motto „Gerechtigkeit für Lorenz“ am 8. November in Oldenburg. Anlaß des Protests war die Tötung des Schwarzen Lorenz A. bei einem Polizeieinsatz. Ob es sich bei den Betroffenen um rechte Gegendemonstranten handelte, ließ die Staatsanwaltschaft offen.
Die „taz“ erwähnt in ihrer Mitteilung nicht, daß Montero Tatverdächtiger in einem Verfahren wegen Körperverletzung ist. Stattdessen rückt sie die Durchsuchung in einen Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen linken Demonstranten und Personen aus dem rechten Spektrum. Chefredakteurin Ulrike Winkelmann fordert: „Wir verlangen, daß unser freier Fotograf seine Arbeitsmaterialien sofort zurückbekommt.“ Es könne nicht sein, daß die Polizei ihn in seiner Berufsausübung hindere.
Montero gilt als bekannte Größe der Antifa-Szene. Er infiltrierte die Burschenschaft „Germania“ und fotografiert vor allem linke Aufmärsche. Weder die „taz“ noch Montero wollten sich bislang zu den Ermittlungen äußern. (rk)
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