Keine Lust mehr auf Nachwuchs: Geburten-Tiefstand in Österreich

5. März 2026
Keine Lust mehr auf Nachwuchs: Geburten-Tiefstand in Österreich
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Wien. Die Geburtenrate in Österreich ist auf ein Rekordtief gesunken. 2025 kamen gerade einmal 1,29 Kinder pro Frau zur Welt – so wenige wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Für eine stabile Bevölkerungsentwicklung wären 2,1 nötig. Besonders auffällig ist der rasante Absturz: lag die Rate 2021 noch bei 1,48, so ist sie binnen weniger Jahre um fast 0,2 Prozent eingebrochen. Das ist kein schleichender Prozeß, das ist ein Knick.

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Österreich folgt damit einem europäischen Trend, doch der Absturz ist in der Alpenrepublik besonders dramatisch. Die EU-weite Talfahrt nach einem kurzen Corona-Zwischenhoch erfaßte fast alle Mitgliedstaaten, aber nirgends ging es so steil bergab wie im Nachbarland. 2025 erblickten dort nur 75.718 Kinder das Licht der Welt – ein historischer Tiefstand.

Die Demografie-Forschung kennt das Phänomen: in Krisenzeiten verschieben Paare die Familienplanung. Beispiele aus Spanien, Griechenland oder Südkorea zeigen, wie sensibel Paare auf Unsicherheit reagieren. Hohe Wohnkosten, Inflation, Krieg in Europa – all das sind Gründe, große Entscheidungen aufzuschieben. Und Kinder sind die größte Zukunftsentscheidung überhaupt.

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Parallel zum Geburtenknick ist die Stimmung gekippt. Das Konsumentenvertrauen dümpelt seit der „Pandemie“ im Minus. Die internationale „End of Year Survey“ von Gallup International fragt: „Glauben Sie, daß das kommende Jahr besser, gleich oder schlechter wird?“ Der sogenannte Zukunftsglaube fiel in Österreich zuletzt tief ins Negative. Ende 2025 ergab sich ein Netto-Wert von minus 26 – das heißt, deutlich mehr Menschen erwarten eine Verschlechterung als eine Verbesserung. 2024 lag der Wert sogar bei minus 35.

Die Gleichzeitigkeit von Rekordpessimismus und Rekordtief bei den Geburten ist kein Zufall. Wenn Einkommen, Jobs und politische Stabilität unsicher scheinen, wächst die Neigung zum Aufschub. Zukunftserwartungen sind mithin ein relevanter Teil der Erklärung. Aber wohl nicht der einzige: daß der Geburtenknick ausgerechnet nach 2021 und der Corona-„Pandemie“ einsetzt, hat womöglich auch eine viel erschreckendere Ursache, nämlich die flächendeckende gesundheitliche Schädigung durch die mRNA-Impfungen. Dazu gibt es inzwischen jede Menge wissenschaftlicher Untersuchungen, die nicht nur die Zunahme von Turbokrebs und Herzversagen nach 2021 dokumentieren, sondern auch mehr gescheiterte Schwangerschaften. Doch dieser Aspekt wird in der öffentlichen Diskussion bislang weggedrückt. (rk)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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