Cologny/Schweiz. Paukenschlag in der Chefetage der Globalisierer: Børge Brende, offizieller Präsident des Weltwirtschaftsforums (WEF), hat nach achteinhalb Jahren überraschend hingeworfen. Der Rückzug erfolgt unmittelbar, nachdem unabhängige Ermittlungen seine engen Kontakte zum verurteilten und 2019 unter ominösen Umständen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zutageförderten. Im Globalisten-Mekka will man ohne Ablenkung weiter an der Eliten-Agenda bauen, interimsweise übernimmt mit Alois Zwinggi nun ein Mann aus den eigenen Reihen.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Brende galt lange als designierter Nachfolger von WEF-Gründer Klaus Schwab, der seinerseits nach einem internen Zerwürfnis abtreten mußte. Zur definitiven Machtübergabe kam es aber nicht – sie liegt bis heute bei den Vorsitzenden des Stiftungsrats, darunter BlackRock-Chef Larry Fink. Doch nun zeigen E-Mails und SMS: Brende pflegte eine intensive Beziehung zu Epstein. Mindestens 100 Nachrichten wechselten die beiden, dreimal speiste Brende im New Yorker Stadthaus des Kriminellen – unter anderem zu Epsteins 53. Geburtstag im September 2018, nur 20 Tage vor dessen Festnahme. Brende schwärmte von seinem „brillanten Gastgeber“ und nannte ihn „mein Freund“. In den Chats ging es um nichts geringeres als die Neuordnung der Welt: Brende stimmte Epsteins These zu, das WEF könne die Vereinten Nationen als globales Entscheidungszentrum ablösen. „Genau – wir brauchen eine neue globale Architektur. Das WEF ist einzigartig positioniert“, schrieb er.
Brende hatte jeden Kontakt zuvor vehement dementiert – ähnlich unglaubwürdig wie einst Bill Clinton, der am Donnerstag als Auskunftsperson im US-Kongreß zu seinen eigenen Epstein-Kontakten geladen war. Jetzt beteuert der Norweger, nichts von Epsteins Verbrechen gewußt zu haben. Er habe nach Bekanntwerden der Vorwürfe 2019 die Führung des Forums informiert und von Klaus Schwab „ausdrückliche Unterstützung“ erhalten. Nach dieser Version hätte der WEF-Chef all die Jahre die Epstein-Kontakte seines Adlatus geflissentlich vertuscht.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Doch der greise WEF-Gründer holt zum Gegenschlag aus. Schwab will nie unterrichtet worden sein, weder mündlich noch schriftlich: „Daran hätte ich mich erinnert. Ich hätte das niemals gutgeheißen.“ Schon immer sei offenkundig gewesen, daß man sich von Epstein fernzuhalten habe. Er informierte die Stiftungsaufsicht und droht Brende mit juristischen Schritten, falls dieser an seiner Darstellung festhalte.
So oder so: das Klima für die vermeintlich Unantastbaren wird rauher. Gerade erst hat sich der österreichische FPÖ-Chef Kickl für eine rückhaltlose Offenlegung aller Epstein-Machenschaften und -Netzwerke aus dem Fenster gelehnt. „Die Epstein-Files müssen von der ersten bis zur letzten Seite aufgearbeitet werden. Keiner dieser Verbrecher darf ungestraft davonkommen“, forderte Kickl. Notfalls werde das ein freiheitlicher Regierungschef nach einem Machtwechsel in Wien in die Hand nehmen. (mü)
Bild: Wikimedia/Federal Bureau of Investigation https://www.justice.gov/epstein/doj-disclosures /gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin