Schweizer Bank tritt nach: UBS sperrt Jacques Baud das Konto

2. März 2026
Schweizer Bank tritt nach: UBS sperrt Jacques Baud das Konto
International
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Foto: Symbolbild

Bern. Ein neuer, besonders prominenter Fall von De-Banking: die UBS hat jetzt die Konten des ehemaligen Schweizer Obersts Jacques Baud gesperrt – obwohl die gegen ihn verhängten EU-Sanktionen in der Schweiz gar nicht gelten. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bestätigt: die Maßnahmen entfalten in der Eidgenossenschaft keine Rechtswirkung. Die Bank beruft sich auf eigene Risikoabwägungen und schweigt zum konkreten Fall.

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Baud, ehedem Mitarbeiter der Vereinten Nationen und in den letzten Jahren vor allem als Publizist und Vortragsredner aktiv, steht seit dem 15. Dezember 2025 auf der Sanktionsliste der Europäischen Union. Bern habe in Brüssel angeblich sogar Protest eingelegt. Dennoch beendete die UBS nun faktisch die Geschäftsbeziehung. Baud sagt, er sei weder vorinformiert noch über die Gründe aufgeklärt worden. Am 13. Februar habe ihn eine Mitarbeiterin telefonisch gefragt, ob er unter Sanktionen stehe. Er habe auf die fehlende Rechtswirkung in der Schweiz hingewiesen und eine Klärung mit dem SECO angeregt. Kurz darauf seien sämtliche Karten blockiert gewesen.

Seither könne er keine Zahlungen außerhalb des EU-Raums mehr ausführen. Abonnements bei der „New York Times“ und dem „Wall Street Journal“ habe er kündigen müssen, obwohl sie bereits bezahlt gewesen seien. Auch eine fällige Rentenzahlung sei nicht auf seinem Konto eingegangen.

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Das SECO hält fest, daß Banken aus Risiko- und Reputationsgründen über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und sich an internationalen Sanktionsregimen orientieren dürften. Die UBS äußert sich nicht zum Einzelfall. Kontosperrungen können aus Sicherheitsgründen, bei Unklarheiten in der Kundenprüfung oder im Zusammenhang mit Geldwäscherei- und Sanktionsvorschriften erfolgen.

Für zusätzliche Irritation sorgt ein weiterer Umstand: die UBS führte über Jahre Konten für Ghislaine Maxwell, die enge Vertraute von Jeffrey Epstein. Vor diesem Hintergrund wirkt es besonders widersprüchlich, daß dieselbe Bank einem Schweizer Bürger die Konten sperrt. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Robin Hood sagt:

    Da hilft den Schweizern und den übrigen Anlegern in aller Welt nur Eines:
    Kündigt bei diesem „Bank-Sauhaufen“, der sich seit Jahren an die desolate und unverschämte
    Europäische Union bindet,alle Konten und schickt dann diese Großbank in die Pleite.
    Kündigt somit alle Geldanlagen,alle Wertpapierdepots und alle Aktienpakete und holt euer Gold
    von dieser unverschämten Bank, die sich aufführt, als gehörte ihr diese verlogene,inkompetente
    Finanzwelt der Superreichen alleine.
    Ohne Kapital der Anleger wäre diese Bank dann so gut wie pleite, denn wie jede andere Großbank arbeitet sie nur mit 10 % Eigenkapital,den Rest finanzieren die Anleger.
    Ich würde Herrn Baud raten,vor dem europäischen Gerichtshof zu klagen,dazu sollte er um Spenden
    bitten,damit dieser unzumutbare Skandal voll an die Öffentlichkeit kommt, weiter die Anleger dieser
    Bank über eine Zeitung in der Schweiz informiert werden und eine Klage in der Schweiz vor dem Bundesgericht eingereicht wird.
    Es ist eine Schande, wie mit der Meinungsfreiheit und mit Menschen innerhalb des Euroraumes und der anhängigen Schweiz umgegangen wird.

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